Wiener beim Bergsteigen verunglückt

Alpinunfall in der Obersteiermark forderte ein Todesopfer - 35-jähriger Wiener rutschte auf einer Schneewechte aus und stürzte vor den Augen seiner Frau und eines Freundes 150 Meter in die Tiefe - er konnte nur noch tot geborgen werden.

Ein Todesopfer hat ein Alpinunfall in der Obersteiermark gefordert. Nach Angaben der Gendarmerie ist ein Bergsteiger aus Wien im Bezirk Murau bei einer Bergtour auf einer Schneewechte ausgerutscht und vor den Augen seiner Frau und eines Freundes rund 150 Meter in eine steil abfallende Rinne gestürzt. Die Einsatzkräfte konnten nur mehr den Tod des 35-Jährigen feststellen.


Das Unglück ereignete sich am Samstag in den frühen Nachmittagsstunden. Der 35 Jahre alte Michael L., seine Frau und ein Freund wollten eine Bergtour vom Rautental in Richtung Prebertal unternehmen. Beim Übergang zum Prebertörl südliche der Gamskarspitze auf 2.200 Metern Höhe im Gemeindegebiet von Krakauhintermühlen wollte der Bergsteiger von einer Schneewechte auf einen weniger schneebedeckten Steig absteigen. Bei dem Versuch den Weg zu erreichen, rutschte der Wiener aus und stürzte 150 Meter in eine Rinne.


Der Bergsteiger prallte gegen Geröll. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Er konnte nur mehr tot geborgen werden.

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