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Wien verzeichnete 2018 Rekordbeschäftigung: Mehr Investitionen geplant

Finanzstadtrat Peter Hanke hat für das kommende Jahr weitere Investitionen in Wien angekündigt.
Finanzstadtrat Peter Hanke hat für das kommende Jahr weitere Investitionen in Wien angekündigt. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Wien will bis 2020 neue Arbeitsstellen für rund 50.000 Personen schaffen. Man sei auf einem guten Weg, verkündete Finanzstadtrat Peter Hanke, denn die Arbeitslosigkeit sinke bereits.

Wien plant eine große Arbeitsmarktoffensive. Die Bundeshauptstadt konnte 2018 eine Rekordbeschäftigung und einen Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnen, so Wirtschafts- und Finanzstadtrat Peter Hanke (SPÖ) bei einem Hintergrundgespräch. Um diese Entwicklung weiterhin zu fördern, kündigte er millionenschwere Investitionen in den WAFF (Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds) an.

Arbeitsmarktpaket kommende Woche

Das Arbeitsmarktpaket soll kommende Woche präsentiert werden. Laut den endgültigen Zahlen für 2018, die bei dem Medientermin präsentiert wurden, hat sich der Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr gut entwickelt. 848.530 Personen waren in Wien unselbstständig beschäftigt. Ein historischer Höchststand in der zweiten Republik, betonte Klemens Himpele, Leiter der Magistratsabteilung 23 (Statistik).

Sein Ziel, bis Ende 2020 rund 50.000 Wiener mehr in Beschäftigung zu haben, sei damit zu 39 Prozent erfüllt, zeigte sich Hanke zufrieden. Auch der Plan der Stadt, 2020 ein Nulldefizit zu erreichen, werde nach derzeitigem Stand halten, ist der Stadtrat zuversichtlich.

Arbeitslosigkeit sinkt

Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit um 4,8 Prozent auf 12,3 Prozent gesunken. Für 2019 wird ein weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit auf 11,9 Prozent prognostiziert.

Die größten Rückgänge gab es bei jüngeren Arbeitslosen: In der Altersgruppe von 20 bis 24 Jahren sank die Arbeitslosigkeit um 9,7 Prozent, zwischen 25 und 29 Jahren um 7,2 Prozent.

Herausforderungen gebe es vor allem bei älteren Menschen ohne Job und bei Langzeitarbeitslosen, sagte Hanke. Denn bei den Arbeitslosen ab 55 Jahren gab es einen Zuwachs. Hier sieht Hanke den Bund gefordert, zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen. “Es ist ein klarer Fehler von der Bundesregierung gewesen, die Aktion 20.000 frühzeitig abzubrechen”, kritisierte er.

2019 mit moderatem Wachstum

Nach einem Jahr der Hochkonjunktur, in dem die Wirtschaftskraft um 2,5 Prozent gewachsen ist, steht 2019 eine Konjunkturabkühlung bevor: Für das Jahr 2019 wird mit einem Wachstum von 1,8 Prozent gerechnet.

Um sich auf das abflauende Wirtschaftswachstum vorzubereiten, wird die Stadt kommende Woche gemeinsam mit der Arbeiterkammer ein Arbeitsmarktpaket präsentierten, “das es in der Form schon lange nicht gegeben hat”, wie Hanke betonte. In den kommenden Jahren soll ein millionenschwerer Betrag in die Aus- und Weiterbildung investiert werden.

(APA/red)

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