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Wien-Marathon 2017: Nancy Kiprop gewinnt in zweitbester VCM-Zeit

Nancy Kiprop gewinnt den Vienna City Marathon 2017.
Nancy Kiprop gewinnt den Vienna City Marathon 2017. ©AP
Die Kenianerin Nancy Kiprop setzte sich im Duell um den Sieg beim Vienna City Marathon 2017 durch.
Albert Korir gewinnt bei den Herren

Auch bei den Frauen hat es ein kenianisches Duell um den Sieg beim Wien-Marathon gegeben. Es setzte sich Nancy Kiprop, Mutter von fünf adoptierten und zwei eigenen Kindern, in 2:24:20 Stunden vor Rebecca Chesir in 2:24:25 durch. Die Siegerzeit ist die zweitschnellste jemals in Wien gelaufene Frauenzeit hinter den 2:23:47 der Italienerin Maura Viceconte im Jahr 2000.

Nancy Kiprop gewinnt den Wien-Marathon 2017

Für die 1979 geborenen Kiprop ist es persönliche Bestleistung. Die äthiopische Titelverteidigerin Shuko Genemo landete am Sonntag auf Platz vier hinter ihrer Landfrau Roza Dereje.

Im Frauenrennen bildete sich eine elfköpfige Elitegruppe, bei 10 Kilometer (34:30) waren die Favoritinnen noch alle mit dabei, beim Halbmarathon (1:12:36) war die Top-Gruppe mit Titelverteidigerin Shuko Genemo (ETH), Debütantin Angela Tanui (KEN), Kiprop, Meseret Mengistu (ETH), Roza Dereje (ETH) und Chesir noch sechs Läuferinnen stark. Infolge blieben für ganz vorne zwei übrig, und da machte eine siebenfache Mutter das Rennen.

Für die am 7. Juli 1979 geborene Kiprop, die daheim fünf adoptierte Mädchen und zwei eigene Kinder versorgt, sind die 2:24:20 Stunden persönliche Bestleistung (bisher 2:25:13). Sie gewann vor Landfrau Rebecca Chesir (2:24:25) sowie den Äthiopierinnen Dereje (2:25:17) und Genemo (2:26:06).

Die Siegerzeit ist die zweitschnellste jemals in Wien gelaufene Frauenmarke hinter den 2:23:47 der Italienerin Maura Viceconte im Jahr 2000. Zudem ist Kiprop mit ihren 37 die zweitälteste Wien-Siegerin überhaupt. “Es war sehr windig und am Ende war es sehr knapp. Ich bin glücklich”, sagte Kiprop.

Katharina Zipser als beste Österreicherin

Beste Österreicherin wurde nicht wie erwartet Karin Freitag (15.), die u.a. einen Sturz wegstecken musste, sondern als Elfte Katharina Zipser in 2:47:23. “Die Freude ist riesengroß, als erste Österreicherin ins Ziel zu laufen, ist ein großartiges Gefühl”, sagte Zipser.

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