Wien kauft zweiten Katamaran „Twin City Liner“

Foto: www.twincityliner.com
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Seit Juni 2006 pendelt der Katamaran „Twin City Liner“ als Städteverbindung zwischen Wien und Bratislava. Angesichts des Erfolgs des Projektes haben sich die Initiatoren nun entschlossen, ein zweites Schnellboot anzuschaffen.

Der Auftrag an die norwegische Spezialwerft ist erteilt, so dass der zweite „Twin City Liner“ bereits am Juni 2008 im Einsatz sein könnte. Präsentiert wurde das Vorhaben am Dienstag von Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner (S).

„Es ist ein Schwesterchen in Auftrag gegeben worden, das noch ein bisschen schöner, noch ein bisschen moderner, noch ein bisschen sicherer sein wird“, freute sich Brauner. Somit fahre das bisherige Unikat bald im Doppelpack vom Donaukanal in Richtung Osten. Mit dem neuen Schiff soll die vierte tägliche Fahrt nicht nur, wie bisher, am Wochenende angeboten werden. Überdies will man das Chartergeschäft ausweiten.

Waren in der Saison 2006 noch 80.000 Menschen mit dem Katamaran unterwegs, so dürften es heuer bereits 120.000 Fahrgäste werden. Und mit dem neuen Schiff, das wie sein Vorgänger rund drei Mio. Euro kosten wird, strebe man eine jährliche Steigerung von 25 Prozent an, so Brauner.

Die Beteiligten strichen auch den symbolischen Gehalt der Ankaufentscheidung heraus: Die beiden Schiffe seien ein Symbol für die prosperierende Region Wien-Preßburg. Zugleich stünden sie als Zeichen für ein funktionierendes PPP-Modell zwischen der stadteigenen Wien-Holding und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien.

Holding-Geschäftsführer Peter Hanke hob zudem den symbolischen Wert des „Twin City Liners“ für den Infrastrukturbereich der Wien-Holding hervor. Überdies könne man Wartungszeiten mit einem zweiten Schiff einfacher gestalten.

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