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Weltwirtschaftsforum beendet

Das Davoser Weltwirtschaftsforum (WEF) und die Organisatoren der Gegenveranstaltung „The Public Eye on Davos“ haben positive Schlussbilanz gezogen.

WEF-Gründer Klaus Schwab würdigte das WEF 2003 als „wertvollen Anlass“, aus Sicht der WEF-Kritiker braucht es auch künftig ein kritisches Auge. Nach Einschätzung von Klaus Schwab, Gründer und Präsident des Davoser Weltwirtschaftsforums, ist der Grundgedanke des WEF heute „begründeter denn je“. In den Anfangsjahren sei die Ausgangslage viel einfacher gewesen als heute. Es sei darum gegangen, Konflikte zwischen Nord und Süd, West und Ost, den Einfluss der Geldpolitik und die Folgen des Freihandels auf die Weltwirtschaft zu erörtern. Heute seien die Fragen viel komplexer, und das WEF reflektiere diese Komplexität, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Der Erfolg des diesjährigen Anlasses mit mehr als 270 Veranstaltungen sei daher auch als Zeichen zu werten, dass allmählich wieder Vertrauen in eine Welt zurückkehre, die wegen Wirtschaftsskandalen und terroristischer Angriffe aus den Fugen zu geraten drohe.

Vor diesem Hintergrund sei das Weltwirtschaftsforum 2003 – zusammen mit dem so genannten „Open Forum“ – ein „grosses Zeichen des Vertrauens“ gewesen. Klaus Schwab bekräftigte die Absicht, das WEF trotz der erneuten Ausschreitungen und des grossen Sicherheitsaufwands weiterhin in Davos durchführen zu wollen. Es sei jedoch möglich, dass künftig jedes dritte oder vierte Jahr einem andern Land die Referenz erwiesen werde.

Die Organisatoren der gleichzeitig zum WEF ebenfalls in Davos durchgeführten, globalisierungskritischen Gegenveranstaltung „The Public Eye on Davos“ zogen ebenfalls eine positive Schlussbilanz. Das „Public Eye“ als alpiner Aussenposten des Weltsozialforums im brasilianischen Porto Alegre sei inzwischen zu einer festen Grösse geworden. Dies bewiesen einerseits zunehmende Besucherzahlen und die internationale Beachtung, die dem Anlass zukomme. Andererseits spiegle sich die Anerkennung aber auch in der Teilnahme politischer Entscheidungsträger aus der Schweiz, hiess es in einer Mitteilung vom Dienstag. Bedauert wurde darin allerdings die Tatsache, dass eingeladene Firmenchefs – etwa der beiden Weltkonzerne Nike und BP – nicht an der Debatte teilgenommen hätten. Es brauche folglich auch in Zukunft ein kritisches Auge auf die WEF-Unternehmensmitglieder und ihre Gäste, auch wenn diese in Zukunft hoffentlich weniger zahlreich anreisten, sagte Matthias Herfeldt von der Erklärung von Bern.

Die Bündner Regierung und die Behörden des Bundes, die für die Sicherung des Luftraums über Davos während des Wirtschaftsforums verantwortlich waren, wollten sich zunächst noch nicht zum Erfolg ihrer Sicherheitskonzepte und möglicher Anpassungen im Hinblick auf die kommenden Jahre äussern. Sie stellten beide Informationen für den (morgigen) Mittwoch in Aussicht. Ende

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