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Welle der Hilfsbereitschaft

Das Schicksal der Familie Troy aus Egg hat viele Vorarlbergerinnen und Vorarlberger bewegt. Der NEUE-Bericht am Sonntag löste eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Jürgen Troy (31) aus Egg ist schwerkrank.

Ein Tumor wuchert im Kopf des Vaters zweier kleiner Töchter. Die Ärzte machten ihm keine falschen Hoffnungen. Ihm und seiner Frau Sonja wurde gesagt: „Wenn ihr in den Urlaub gehtÑs, dann genießt ihn. Denn es könnte der letzte sein.“

Seine Frau Sonja kann nicht mehr schlafen. Zu groß sind die Sorgen. Sie weiß nicht, ob und wann ihr Mann stirbt. Sie weiß nur, dass sie dann alleine da steht mit den Kindern. Ihre Nerven liegen blank. Dennoch steht sie jeden Tag auf, versorgt die Kinder und tröstet ihren Mann. Sonja darf jetzt nicht aufgeben. Der Mann und die Kinder brauchen sie.

Nikolaus hilft auch

Jürgen unterzieht sich derzeit gerade einer Chemotherapie. Wenn er von der Klinik in Innsbruck kommt, geht es ihm nicht gut. Die Medikamente schwächen seinen Körper. In den Krankenstand geht der Hilfsarbeiter deswegen aber nicht. Zu groß ist die Angst vor der Kündigung. Jürgen zur NEUE: „Ich muss arbeiten gehen. Sonst verlieren wir unser Heim.“ Nur seine Familie weiß, wie schlecht es ihm wirklich geht.

Finanziell über die Runden kommt die Familie nur dank der Familienbeihilfe. „Von ihr leben wir“, so Sonja. Das Geld ist aber so knapp, dass sich die Familie nicht einmal Weihnachtsgeschenke für ihre Töchter Janine (8) und Angelina (6) leisten kann.

Viele Vorarlbergerinnen und Vorarlberger haben in der NEUE am Sonntag den Bericht über die Familie Troy gelesen. Er löste eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. Zahlreiche Anrufe gingen bei der NEUE ein. Viele Menschen wollen der vom Schicksal so schwer geschlagenen Familie helfen.

Eine 75-jährige Frau aus Dornbirn zum Beispiel will der verzweifelten Mutter ein Stockbett schenken. Dieses hätte Mutter Sonja ihren beiden Töchtern gekauft, „wenn ich in der Millionenshow gewonnen hätte“. Die 75-Jährige Dornbirnerin kann sich gut in die Situation der Mutter einfühlen. Erlitt sie doch ein ähnliches Schicksal. Sie verlor ihren Mann aufgrund eines Hirntumors. Und musste ihre drei kleinen Kinder alleine großziehen.

Weitere Anrufer, die selber auch schon Leid erfahren haben, wollen der Familie Geld und Einkaufsgutscheine schenken. Und auch die Bergbahnen Diedamskopf werden die Familie Troy unterstützen: mit Kleider-Gutscheinen, Lebensmittel-Gutscheinen beim Nahversorger und einer Einladung auf den Diedamskopf.

Auch vier junge Männer aus Buch, die in den vergangenen Tagen als Nikolause und Krampusse von Haus zu Haus zogen, berührte das Schicksal der Familie Troy dermaßen, dass sie sich spontan sagten: „Dieser Familie helfen wir.“ Die finanziellen Gaben, die sie von den Familien erhielten (rund 150 Euro), überreichten sie am Montagabend den Troys, samt vier Nikolaussäcken, gefüllt mit allerlei Köstlichkeiten. Die vier Männer im Alter zwischen 18 und 23 Jahren statteten der Familie am Montagabend einen Besuch ab. Angesichts der prächtigen Nikolause und Krampusse bekamen die Töchter der Troys ganz große Augen. Und die Eltern feuchte Augen.

Wenn auch Sie, lieber Leser, die Familie Troy unterstützen möchten, dann können Sie Ihre Spende gebührenfrei auf folgendes Konto überweisen:

  • Lichtblick-Spendenkonto:
    Lichtblick, 131 126 484, BLZ 16310, BTV.
  • Via SMS Lichtblick unterstützen:
    Schicken Sie ein SMS mit Kennwort Lichtblick an 0900 100 330 und folgen sie der ersten kostenlosen Anweisung. Unter 0800 103636 (Antenne Hörerservice) kann man auch spenden.

Mehr zu den Lichtblick-Familien unter lichtblick.vol.at

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