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Welches Ei ist das beste?

Gerade zu Ostern kommen die weißen Eier wieder zu Ehren, weil sie sich besser färben lassen - ansonsten werden sie oft verschmäht - irrtümlicherweise werden braune Eier für gesünder gehalten.

Zu Ostern kommt das weiße Hühnerei wieder zu Ehren. Es wird sonst von vielen Verbrauchern gemieden, weil sie Eier mit brauner Schale für „natürlicher“ und damit gesünder halten. Deshalb erzielen die Braunschaligen auch einen höheren Preis. Wenn man allerdings Eier färben will, sind Weiße besser geeignet.

Experten sind sich einig, dass die weiße oder braune Färbung der Eier keinen Unterschied in der Qualität bewirkt. Die Bevorzugung brauner Eier sei vermutlich ein Fehlschluss beim Versuch, ökologisch korrekt zu denken, meinen der Ernährungswissenschafter Udo Pollmer und die Biologin Susanne Warmuth in ihrem „Lexikon der populären Ernährungsirrtümer“ (Piper Verlag München). Die Farbe Weiß sei zum Inbegriff unnatürlicher Verfeinerung geworden.

Braune Schalen sind oft stabiler

Der Geschmack der Eier hängt im Wesentlichen vom Gesundheitszustand und dem Futter der Hühner ab. Bei einem Verbraucher-Geschmackstest schnitten Weiß und Braun gleich gut ab. Allerdings schreibt man braunen Schalen eine höhere Stabilität und damit mehr Bruchfestigkeit zu.

Die Schalenfärbung hängt von der Hühnerrasse ab. „Je nach Rasse kann die Schale alle Schattierungen von Weiß bis Dunkelbraun annehmen“, heißt es bei Pollmer und Warmuth. Als Faustregel gilt laut Öko-Landbauverband Naturland, dass Hühnerrassen mit weißen Ohrscheiben (Ohrläppchen) weiße Eier legen und Rassen mit roten Ohrgehängen braune.

Grüne Eier in Südamerika

Ausnahmen bestätigen die Regel – eine südamerikanische Rasse legt grüne Eier. Die als „Italiener“ bekannten Leghorn-Hühner gelten als fleißige Produzenten weißer Eier. Braunleger sind weniger produktiv, aber ihre Eier lassen sich eben teurer verkaufen.

Die Eier von Freilandhühnern haben im Sommer kräftig gelb gefärbte Dotter, was auf frisches Grünzeug zurückgeführt wird, das die Tiere fressen. Im Winter sind die Dotter heller. Bei Käfighühnern wird hier oft künstlich nachgeholfen, wie Naturland berichtet. Durch Beimischung von Farbstoffen im Futter kann eine kräftige Orange- oder Dunkelfärbung des Dotters bewirkt werden.

Redaktion: Elisabeth Skoda

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