Weitere Jugendfotos von Strache

Foto: APA
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Jetzt sind neue Jugendfotos von Heinz-Christian Strache aufgetaucht. Laut Tageszeitung “Österreich“ ist der FPÖ-Obmann darauf im Kreise der „WikingJugend“ zu sehen.

Das Fotoalbum von FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache ist angeblich um ein neues Jugendfoto reicher. Die Tageszeitung “Österreich“ hat in ihrer Mittwoch-Ausgabe ein Bild veröffentlich, auf dem Strache angeblich im Kreise der „Wiking Jugend“ – eine neonazistische Jugendorganisation, die in Deutschland 1994 verboten wurde – abgebildet sein soll. Ob es sich bei dem von der Zeitung als Strache identifizierten Mann tatsächlich um den FPÖ-Chef handelt, wollte man in der FPÖ nicht beantworten. „Kein Kommentar“, hieß es auf APA-Anfrage.

Laut dem Zeitungsbericht soll das Bild Anfang der 90er Jahre aufgenommen worden sein, also in etwa zeitgleich mit den bereits bekannten Jugendfotos, auf denen Strache in Uniform bei wehrsportähnlichen „Waldspielen“ zu sehen ist. Der Parteiobmann sprach selbst von harmlosen Paintball-Spielen. “Österreich“ schreibt heute, dass es sich bei den auf den Bildern verpixelten „Paintball“-Kameraden Straches um frühere „heimische Neonazi-Aktivisten“ handle.

Außerdem soll Strache dem Bericht zufolge damals bei einem Treffen der „Wiking Jugend“ in Deutschland verhaftet worden sein. Dies hat der FPÖ-Chef bereits im „Sommergespräch“ am Dienstag dementiert. Die Informationen sollen von einem prominenten FPÖ-Mann stammen, der eine Mitschrift des Parteivorstandes vom 12. Jänner 2007, bei dem die Jugendfotos besprochen wurden, angefertigt haben soll.

Die FPÖ antwortete auf den Bericht mit Attacken auf “Österreich“-Herausgeber Wolfgang Fellner und Klagsdrohungen. Die beiden freiheitlichen Generalsekretäre Harald Vilimsky und Herbert Kickl führten die Fotogeschichte auf die „deftige Niederlage, die Diffamierungsweltmeister Fellner beim gestrigen ORF-Sommergespräch erlitten hat“ zurück und warfen dem Zeitungsherausgeber vor, „wieder tief in den Schmutzkübel“ gegriffen zu haben.

Sie kündigten an, die Gerichte mit den Vorwürfen zu beschäftigen. Kickl hatte schon gestern wegen der Behauptungen „bezüglich eines angeblich von ihm mit dem BZÖ ausverhandelten Deals“ eine Klage gegen das Blatt angekündigt.

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