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Weihnachtsgeschäft: So lief der erste Einkaufssamstag

Der Handel zeigte sich mit dem ersten Einkaufssamstag der Vorweihnachtszeit durchaus zufrieden.
Der Handel zeigte sich mit dem ersten Einkaufssamstag der Vorweihnachtszeit durchaus zufrieden. ©APA/Herbert Pfarrhofer
Der österreichische Handel erlebte am ersten Einkaufssamstag der Vorweihnachtszeit eine kleine, aber positive Überraschung. Plus: Welche Artikel am besten gingen und was sich eher als Ladenhüter erwies.
Weihnachten in Wien

Trotz der milden Temperaturen sind die Österreicher schon in Weihnachtsstimmung. Zumindest scheinen sie sich heuer früher um Geschenke zu kümmern. Am ersten Einkaufssamstag gab es zur Überraschung der Händler diesmal gleich viele “Käufer” wie “Schauer”, sagte Roman Seeliger von der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer (WKÖ).

“Das ist erstaunlich, weil in den vergangenen Jahren hatten am ersten Einkaufssamstag die ‘Schauer’ ganz deutlich die Nase vorn”, so Seeliger am Sonntag zur APA. Jeder zweite, der ins Geschäft kam, hat also gestern bereits etwas gekauft.

1. Einkaufssamstag: Elektronikartikel oder Spielzeug waren der Rennen

Gut gegangen sind vor allem kleinere Geschenke, zum Beispiel Elektronikartikel oder Spielzeug. Für große Anschaffungen wie Heimkinoanlagen lassen sich die Österreicher üblicherweise mehr Zeit, sagte Seeliger. Auch Winterbekleidung hat sich am Samstag eher als Ladenhüter erwiesen. “Da fehlen die tiefen Temperaturen als Kaufimpuls.”

Die Wirtschaftskammer rechnet für das diesjährige Weihnachtsgeschäft mit einem Umsatzplus von ein bis drei Prozent. Der Weihnachtsumsatz ist der Mehrumsatz im Dezember inklusive erstem Einkaufssamstag, der dieses Jahr in den November fiel.

Ein Grund für die Kauflaune ist laut Seeliger die Steuerreform. “Dass mehr Netto vom Brutto bleibt, scheint anzukommen und landet zum Teil im privaten Konsum.”

“Black Friday” in Österreich noch kein großer Faktor

Der aus den USA stammende “Black Friday”, ein Tag mit besonders vielen Rabattaktionen, spielt in Österreich noch eine untergeordnete Rolle, wenngleich die Bedeutung von Jahr für Jahr “ein wenig” zunimmt, so Seeliger. In Amerika stehe das “Black” auch für schwarze Zahlen – vom “Black Friday” hänge also ab, ob die Händler in die schwarzen Zahlen kommen. In Österreich könne davon noch keine Rede sein.

Seeliger hofft, dass das heimische Weihnachtsgeschäft so weitergeht. “Aber abgerechnet wird am Schluss.”

(APA, Red.)

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