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Weichenstellung für Autobahnanschluss Rheintal-Mitte

Eine neue Autobahnanschlussstelle Rheintal-Mitte und der Ausbau der L45 sollen das Gewerbegebiet Wallenmahd besser an das hochrangige Straßennetz anbinden und eine spürbare Verkehrsentlastung für die Bevölkerung von Dornbirn und Hohenems bringen. Land Vorarlberg, Stadt Dornbirn und ASFINAG haben haben sich geeinigt, sodass nun die konkrete Projektplanung starten kann. Läuft alles glatt, ist der Baubeginn im Jahr 2017 und die Verkehrsfreigabe zu Anfang 2019 möglich.


Die Kosten sind mit 31,6 Millionen Euro veranschlagt. Die ASFINAG finanziert die neue Anschlussstelle – ca. zehn Millionen Euro. Den Rest teilen sich das Land Vorarlberg und die Stadt Dornbirn.

Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser betonte, dass das Projekt auch mit den angrenzenden Schweizer Ortsgemeinden Diepoldsau, Schmitter und Widnau abgestimmt wird: “Es müssen gemeinsam grenzübergreifende Maßnahmen getroffen werden, die eine mögliche Verlagerung des Kfz-Verkehrs auf den Grenzübergang Schmitter minimieren.” Daneben könne im Zuge des Projektes auch eine von vielen gewünschte und seit langem angestrebte Verbesserung des Radwegenetzes verwirklicht werden, nämlich eine sichere und attraktive Verbindung vom Wohngebiet in Dornbirn direkt in das beliebte Naherholungsgebiet am Alten Rhein.

Dornbirns Bürgermeister Wolfgang Rümmele zeigte sich bezüglich der weiteren Verfahren, insbesondere der Grundablösen, sehr zuversichtlich, weil schon im Zuge der bisherigen Diskussionen und Planungen eine breite Einbindung der Bevölkerung und mehrere Bürgerversammlungen stattgefunden haben und das Projekt dadurch “für niemanden mehr eine Überraschung ist”.

Auch ASFINAG-Geschäftsführer Alexander Walcher bestätigte die gemeinsame Entscheidungsfindung: “Diese Lösung ist sozusagen der Konsens aus bislang parallel verlaufenden Planungen der ASFINAG für die Anschlussstelle Dornbirn-Süd sowie der Ergebnisse aus dem Planungsprozess ‘Rheintal-Mitte’. Nach allen Evaluierungen wurde nun entschieden, eine Variante zu verfolgen, die neben der Verkehrssituation im Bereich Dornbirn zusätzlich die Bereiche Lustenau und Hohenems in diese Entlastungsüberlegungen miteinbezieht.”

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OTS0180 2012-01-31/13:02

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