Wahlprogramm des Team Stronach zur NR-Wahl 2013

Das ist das Wahlprogramm des Team Stronach zur Nationalratswahl 2013.
Das ist das Wahlprogramm des Team Stronach zur Nationalratswahl 2013. ©APA
Neun Absätze auf zwei DinA4-Seiten, mit diesem Programm zieht das Team Stronach in die Nationalratswahl 2013. Die Positionen sind dabei weitgehend bekannt und reichen etwa von der Forderung "Schluss mit dem Schuldenmachen" über "Keine Berufspolitiker mehr" bis hin zur Ankurbelung der Wirtschaft.
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Das Wahlprogramm des Team Stronach im Detail

– Staatsschulden

Österreich brauche einen ausgeglichenen Staatshaushalt. Es dürfen keine weiteren Schulden gemacht werden und die bestehenden Schulden müssen abgebaut werden, um den Kindern unzählige Milliarden an Zinszahlungen zu ersparen.

– Keine Berufspolitiker mehr

Politiker müssten “dem Land dienen und nicht am Land verdienen”. Abgeordnete sollen daher nicht länger als zwei aufeinanderfolgende Amtsperioden dienen. Die Anzahl der Mandatare soll auf allen Ebenen reduziert werden. Im Nationalrat benötige es maximal 100 Mandatare, die von der Politik bestellt werden. 50 weitere Mandatare sind unabhängige Bürgervertreter, die für maximal eine Amtsperiode direkt gewählt werden. Jeder unbescholtene Bürger über 35 Jahre kann sich mit 250 Unterstützungsunterschriften in seinem Wahlkreis bewerben.

– Steuern

Das Team Stronach will eine Fair Tax, Steuer-Schlupflöcher gelte es zu schließen und Privilegien abzuschaffen. Für privatwirtschaftliche Unternehmen soll es Steueranreize geben, damit sie ihre Mitarbeiter am Gewinn beteiligen. Gewinne, die im Unternehmen bleiben, werden mit zehn Prozent besteuert. Alternativ kann der Eigentürmer diese zehn Prozent den Arbeitnehmern als Gewinnbeteiligung auszahlen. Verluste aus dem Ausland sollen nicht in Österreich von der Steuer abgesetzt werden.

– Europa

Das gemeinsame Europa ist ein Friedensprojekt, das große Leistungen erbracht habe. Begrüßt wird auch der freie Personen-, Güter-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr. Abgelehnt wird Zentralisierung und Abschaffung der nationalen Souveränität. Die Souveränität Österreichs soll wieder hergestellt werden.

– Pensionen

Das Pensionssystem soll fair und transparent sein sowie ohne Unterschiede zwischen Arbeitern, Angestellten und Beamten. Gleichzeitig soll es steuerliche Anreize geben für jene, die auch über ein Alter von 65 Jahren hinaus arbeiten. Das Team Stronach ist weiters für ein transparentes Pensionskonto.

– Verwaltung

Die Verwaltung muss vereinfacht und “auf zivilisierte Art und Weise” abgebaut werden. Die Kosten sollen über die nächsten fünf Jahre jedes Jahr um fünf Prozent gesenkt werden.

– Euro

Jedes Land brauche seine eigene Währung und der Euro soll die gemeinsame Verrechnungseinheit sein. Durch ein System der flexiblen Wechselkurse werde der Markt seine Balance finden. Je nachdem wie gut oder schlecht ein Land wirtschaftet, werde die Währung auf- oder abgewertet. Damit könne Österreich seinen Wohlstand sichern und die südlichen Länder ihre Wettbewerbsfähigkeit verbessern.

– Wirtschaft

Die Ladenöffnungszeiten für den Handel sollen neu organisiert werden. Dies soll es Familienbetrieben ermöglichen, ihre Öffnungszeiten so zu gestalten, wie sie es wollen. Firmen und Großbetriebe sollen am Wochenende offenhalten, wenn sich 60 Prozent der Mitarbeiter in einer geheimen Wahl dafür aussprechen. Firmen, die im Ausland investieren, sollen ihre Verluste aus ausländischen Gesellschaften nicht mehr in Österreich von der Steuerleistung abziehen können.

– Bildung

Österreichs Bildungssystem soll international zu den besten zählen. Jeder sollte zumindest die zentralen Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen vermittelt bekommen. Wirtschaftliche Bildung müsse als eigenes Fach schon in der Volksschule gelehrt werden. Der Sportunterricht soll ausgeweitet und ein eigenes Schulfach Ernährungslehre an allen Bildungseinrichtungen angeboten werden. Angestrebt wird auch mehr Autonomie an den Schulen. Der Schuldirektor soll als Manager fungieren und sein Lehrpersonal selbst aussuchen können. Weiters bedarf es einer Reform der Lehrer-Ausbildung und mehr Mitsprache der Eltern bei der Besetzung von Schulleitern.

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