Wahlkampf: 4.500 neue Plakate der SPÖ ab 1. August

Neben diesen Plakaten sollen ab 1. August die Kernthemen der Nationalratswahl 2013 aufgezeigt werden.
Neben diesen Plakaten sollen ab 1. August die Kernthemen der Nationalratswahl 2013 aufgezeigt werden. ©APA
Derzeit sind noch Plakate mit Bundeskanzler Wener Faymann auf den Straßen zu sehen, dies soll sich ab Mittwoch, den 1. August, ändern. Ab dann werden 4.500 Plakate zu den Themen Arbeit, Bildung, Wohnen und Pensionen österreichweit aufgehängt.
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Einzig in Kärnten soll es auf Wunsch der Landespartei kein Plakate geben, sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Diese Wahlkampfoffensive startet rechtzeitig zum Bürgerkonvent am Freitag und Bundesparteirat am Samstag.

 Vier der sieben Plakate zeigen ein Bild von Kanzler Werner Faymann und beinhalten folgende Botschaften: “Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz”, “Wir kämpfen für faire Bildung”, “Wir kämpfen für leistbares Wohnen” und “Wir kämpfen für sichere Pensionen”. Auf den restlichen drei Sujets sind vor rotem Hintergrund nur die Worte “Arbeit”, “Bildung” und “Pensionen” zu sehen.

SPÖ will Wahl-Kernthemen ansprechen

Nach Meinung von Darabos sind diese roten Wahl-Kernthemen auch die Themen, die die Bevölkerung am stärksten bewegen. Dies seien auch jene Bereiche, bei denen die Menschen der SPÖ die größte Lösungskompetenz zutrauen – insofern sei “die Ausgangsposition nicht so schlecht”. Die SPÖ gehe mit den richtigen Themen in den Wahlkampf. Die ÖVP werde dagegen als “Partei der Banken und Konzerne” wahrgenommen, sagte Darabos mit Verweis auf eine Karmasin-Umfrage.

Darabos sah sich durch die aktuelle Debatte um eine Anhebung des Frauenpensionsalters in seiner Meinung bestätigt. Die ÖVP habe mit ihrem “Zick-Zack-Kurs” hier einmal mehr gezeigt, dass auf sie kein Verlass sei. “Die ÖVP hat den Vertrauensgrundsatz gebrochen und 300.000 Frauen verunsichert”, kritisierte Darabos und forderte VP-Chef Michael Spindelegger erneut auf, Stellung zu beziehen.

Öffi-Freifahrt für Jugendliche in ganz Österreich

Der SPÖ-Manager ging zudem auf eine Forderung aus dem Wahlprogramm ein. Die Sozialdemokraten treten für eine Öffi-Freifahrt für alle Jugendlichen in ganz Österreich auf. Gelten soll die Freifahrt bis zum 24. Lebensjahr. Die Kosten für die Initiative konnte Darabos noch nicht genau beziffern, sie sollen aber auf jeden Fall aus dem Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) finanziert werden. Fixiert werden soll diese Forderung beim Bürgerkonvent Freitagabend.

Alle Informationen zur Nationalratswahl 2013 finden Sie in unserem Special.

(APA)

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