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Wadeln wichtiger als "knackiger Hintern"?

David Beckham &copy EPA
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Neue Erkenntnisse für die Männerwelt kurz vor der WM: Für Frauen ist der Sport wichtiger als „knackige Hintern". Obwohl: Schaden kann's nicht, oder?

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Nicht nur Männer bekommen angesichts der bevorstehenden Fußball-WM in Deutschland glänzende Augen. Auch in der weiblichen Bevölkerung finden sich begeisterte Sport-Fans. Auf dem WM-Programm der „Violet Soles”, einem Frauen-Fanklub des FK Austria Wien, stehen spontane Treffen und Wetten. Vor allem das Finale soll mit vielen Leuten – und mit mehr „Stimmung” – gemeinsam erlebt werden, sagte Klub-Leiterin Jutta Kalina zur APA.

Die klaren Favoriten der Fußball-Mädels sind Brasilien und England. Gemeinsam mit anderen Fans – darunter auch Männer – soll während der WM gewettet werden. Ein „Wanderpokal” winkt dabei demjenigen mit den meisten richtigen Sieger-Tipps. Behalten darf der Gewinner das Prunkstück dann bis zur nächsten Europa- oder Weltmeisterschaft.

Nebenbei werde natürlich auch über das Aussehen der Spieler gescherzt, meinte Kalina. Der „knackige Hintern” habe gegenüber dem Match aber Nachrang. Auch eine „Schwärmerei” für einen der Fußballer sei schon vorgekommen, sagte Ulrike Susanne Held, Leiterin des Fanklubs „Ladies Austria Wien”. Denn „man geht ja nicht blind durchs Leben”.

Wie bei den Männern wird auch bei den „Violet Soles” nach einem Spiel gemeinsam gefeiert, Bier getrunken und über das Spiel diskutiert, erklärte Kalina. Die „Ladies Austria Wien” bevorzugen hingegen eher ein Gläschen Rotwein.

Bei den „Damen der Austria” seien spontane Treffen zur WM denkbar, derzeit aber nicht geplant, berichtete Held. Sieger wird nach Ansicht der Fußball-Ladys ganz klar Brasilien. Die Sportveranstaltung selbst bezeichnete Held als „Ronaldinho-Festspiele”.

Während bei Männern oft heftig diskutiert wird, würden Frauen die Sache nicht so ernst nehmen, sondern eher lustig, meinte Kalina über den Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Fußballfans. Frau werde vielleicht nicht so schnell ausfällig und trinke weniger Alkohol, räumte Ulrike Held ein. Die Begeisterung sei allerdings die gleiche: „Wir hüpfen herum, singen mit – aber haben uns im Griff und raufen auch nicht.”

© EPA

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