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WAC empfängt "neuen österreichischen Großclub" LASK

Ilzer adelt den LASK
Ilzer adelt den LASK ©APA
WAC-Trainer Christian Ilzer hat vor dem Duell der 17. Bundesliga-Runde gegen den LASK am Samstag (17.00 Uhr) den Gegner kurzerhand zum fünften "Großclub" erklärt. Tabellenführer Salzburg gastiert zur gleichen Zeit bei Tabellenschlusslicht Admira. Im dritten Samstagsspiel empfängt der SKN St. Pölten den SCR Altach (ebenfalls 17.00 Uhr).

“Es gibt für mich jetzt fünf Großclubs in Österreich, und da ist der LASK dabei”, erklärte der 41-Jährige Ilzer. Nach Ansicht des Trainers des aktuellen Tabellenvierten steht sein Samstag-Gegner LASK nicht zufällig auf Tabellenplatz zwei. “Beim LASK gibt es Kontinuität und ein planvolles Vorgehen über Jahre hinweg. Es ist ein stimmiger Kader zusammengestellt worden”, sagte Ilzer. LASK-Coach Oliver Glasner zeigte sich über das große Lob von Ilzer erfreut. “Es freut uns, wenn uns andere so sehen. Die Spieler haben sich diese Anerkennung und diesen Respekt verdient, wir bleiben aber bescheiden.”

Die Favoritenrolle in der Südstadt bei Spiel Admira gegen Salzburg liegt klarerweise beim Leader, der seinen Arbeitstag aber in Demut bestreiten will. “Es ist schon oft passiert, dass sich der Erste gegen den Letzten zu sicher war”, meinte Mittelfeldmann Xaver Schlager. “Wir wollen uns konzentriert und fokussiert vorbereiten und drei Punkte einfahren”, erklärte der ÖFB-Teamspieler. Für die acht Runden sieglose Admira hingegen wäre gegen den Ligakrösus wohl schon ein Punkt als Erfolg zu werten. “Wir wissen, dass sie das richtig gut machen”, meinte Admira-Coach Reiner Geyer, der sich mit Rose ein Duell unter Landsleuten liefert. “Sie sind zielstrebig, bewegen sich gut zwischen den Linien und haben nicht gerade die langsamsten Spieler.”

Nach dem “Ausrutscher” gegen die Wiener Austria will St. Pölten am Samstag im Heimspiel gegen Altach wieder auf die Erfolgsspur einschwenken. Dass der Tabellendritte aus Niederösterreich der Favorit ist, lässt Trainer Ranko Popovic kalt: “Die Rolle kann sein, was will, wir müssen das auch am Platz bestätigen.” Gegen die Vorarlberger will Popovic abgesehen von den eintrainierten Dingen vor allem “viel Einsatz und Leidenschaft” sehen. Für Altach wird es langsam ungemütlich. Sechs Spiele (0-3-3) sind die Vorarlberger sieglos, auswärts gelang in der laufenden Saison mit dem 4:2 bei der Admira nur ein voller Erfolg. Den Tabellenvorletzten trennt nur ein Punkt von der Roten Laterne. “Wir müssen gewinnen, alles andere zählt im Moment nicht”, stellte denn auch Trainer Werner Grabherr klar.

(APA)

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