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Vorsichtig optimistisch

Die Vorarlberger Industrie-Konjunktur bietet ein befriedigendes bis vorsichtig optimistisches Bild.

Das hat die jüngste Konjunkturumfrage von Industriellenvereinigung (IV) und Industriesparte der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) ergeben. Die Geschäftsdaten der Betriebe stimmen laut IV-Mitteilung vom Dienstag sehr positiv, hingegen sind die Prognosen für die kommenden drei bis sechs Monate zurückhaltend.

An der Vorarlberger Konjunkturumfrage von IV und WKV haben sich 56 Unternehmen mit insgesamt 20.643 Beschäftigten beteiligt. Abgefragt wurde das dritte Quartal 2002, Stichtag war der 10. September. „Die Unternehmen sind auf Grund der internationalen Entwicklungen und vor allem wegen der Wirtschaftslage im benachbarten Deutschland verunsichert“, resümierte IV-Präsident Fritz Zumtobel.

93 Prozent der Vorarlberger Industrieunternehmen beurteilen ihre derzeitige Geschäftslage als gut (27 Prozent) oder gleich bleibend (66 Prozent). Eine schlechte Geschäftslage melden lediglich sieben Prozent. Entsprechend positiv ist auch der Auftragsbestand für 87 Prozent der Unternehmen (27 Prozent gut, 60 Prozent gleich bleibend). 13 Prozent melden weniger Aufträge als im zweiten Quartal. Die Auslandsaufträge haben sich ebenfalls verbessert: 29 Prozent verzeichnen steigende und 57 Prozent gleich bleibende Exporte.

Von einer guten bzw. unveränderten Auslastung in den letzten drei Monaten berichten insgesamt 90 Prozent der Befragten. Ein erfreulicheres Bild als im letzten Quartal zeigt sich auch bei der Ertragslage, gemessen am Betriebsergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit: 22 Prozent haben gute Erträge (deutlich mehr als die 6 Prozent im II. Quartal, Anm.), 60 Prozent melden befriedigende und 18 Prozent schlechte Erträge.

Etwas verhaltener sind die Erwartungen für die nächsten drei Monate: Auf die Verkaufspreise wird erneut Druck erwartet. Nur zwei Prozent der Unternehmen rechnen mit höheren Verkaufspreisen. 84 Prozent gehen von gleich bleibenden Preisen aus und 14 Prozent fürchten fallende Preise. Mit Stichtag 10. September erwarten zehn Prozent, dass sich die Auslastung in den nächsten drei Monaten verbessern wird, 85 Prozent rechnen mit gleich viel Arbeit, fünf Prozent erwarten eine sinkende Auslastung.

Je 19 Prozent sehen bis Jahresende einen steigenden bzw. einen fallenden Beschäftigtenstand, 62 Prozent gehen von einer gleich bleibenden Situation aus. Wesentlich vorsichtiger bewertet Vorarlbergs Industrie die Geschäftslage in sechs Monaten: Nur sechs Prozent erwarten eine bessere Geschäftslage, 85 Prozent gehen von einer gleich bleibenden Situation aus, mit schlechteren Geschäften rechnen immerhin neun Prozent der Vorarlberger Industrieunternehmen.

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