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Vogelgrippe - Wiener befolgen Vorgaben

&copy EPA
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Wenn es ernst wird, scheint sich die Wiener Stadtverwaltung auf die Gesetzestreue ihrer Bürger verlassen zu können. Kein Passant wagte sich am Sonntagvormittag über die Absperrungen des Wasserparks in Floridsdorf.

Der war noch am Samstag als Fundort des ersten Vogelgrippeopfers in der Bundeshauptstadt, eines Schwans, geschlossen worden.

Im Gegenteil achten die Passanten sehr genau auf das Befolgen der behördlichen Verordnungen. So wurde selbst der journalistische Blick hinter die verbotenen Kulissen umgehend von einer Anrainerin mit den Worten „Was bilden Sie sich eigentlich ein?!“ geahndet. Auch der Verweis des Übeltäters auf seinen Beruf konnte die Dame nicht beruhigen: „Das hat schon seinen Grund, warum die den Park abgesperrt haben. Und das gilt dann auch für die Presse!“

Die den Park abgesperrt haben, war „Ihr Veterinäramt“, wie es freundlich von den Hinweisschildern an den Absperrungen grüßt. Ansonsten wird darauf auf das Auftreten der „Geflügelpest in der Wasservogelpopulation“ verwiesen. Und deswegen bleibt der Park auf unbestimmte Zeit geschlossen.

“Ein bisschen wie in Hitchcocks ’Die Vögel’”

Nun können Spaziergänger lediglich vom Nordbahndamm den riesigen Schwanenschwarm beobachten. Der Damm führt über einen Ausläufer der Alten Donau, die im Wasserpark endet. Hier hielten sich am Vormittag zahlreiche Schaulustige auf, um den Nervenkitzel zu genießen, potenzielle Virenträger zu beobachten. Es sei „ein bisschen wie in Hitchcocks ’Die Vögel’“, umschrieb ein Jogging-Anzug tragender Familienvater seine Gefühle.

Zur Absperrung des Wasserparks in Floridsdorf kam am Sonntag auch das Schließen der Futterstelle beim unweit davon liegenden Irissee im Donaupark. Auch hier, im Bezirk Donaustadt, hielten sich viele Zugvögel auf, begründete Veterinäramtschef Walter Reisp im Gespräch mit der APA die Maßnahme. Grund zur Panik bestehe nicht: „Aber Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.“

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