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Vienna Masters 2013: Die Weltelite des Springreitsports in Wien

Pflichttermin für Reitsport-Fans: Vienna Masters 2013.
Pflichttermin für Reitsport-Fans: Vienna Masters 2013. ©APA
Pferdesportfans dürfen sich freuen: Auf dem Wiener Rathausplatz geht von Donnerstag bis Sonntag zum zweiten Mal das bedeutendste heimische Reitturnier in Szene. Das mit 600.000 Euro dotierte Vienna Masters lockt nahezu die gesamte Weltelite im Springreiten und auch einige Stars der Dressur nach Österreich.
Die Highlights in diesem Jahr
Rückblick: Vienna Masters 2012

Möglich macht das ein Vertrag mit der Global Champions Tour (GCT), der höchstdotierten Serie im Springreiten. Im Hauptbewerb am Samstag (18.30 Uhr) geht es um 300.000 Euro, der Sieg ist 94.500 Euro wert.

Turnier-Direktor Gregor Gschlenk bezifferte das Budget der Veranstaltung am Dienstag im Wiener Stadtpalais mit 2,5 Millionen Euro. Nach dem erwarteten Minus bei der Premiere 2012 will man diesmal ausgeglichen bilanzieren. “Heuer schaffen wir sicher eine Null”, sagte Geschlenk. Dank Sponsoren wie der LGT Bank (ein Unternehmen des Fürstenhauses von Liechtenstein), Icuras (Projekte für betreutes Wohnen), Longines (GCT-Haupsponsor) und dem Kärntner Industriellen Gaston Glock, der das Championat am Freitag komplett durch sein Team abwickeln lässt.

Pferde auf dem Weg nach Wien

Millionenteure Vierbeiner werden dieser Tage nach Wien transportiert, die Reiter folgen meist am Donnerstag per Flugzeug. Ihr Zeitplan ist enorm dicht, zuletzt standen lukrative Bewerbe in Kanada und Lausanne (GCT) auf dem Programm. Die Österreicher steuern die LKW mit ihren Pferden hingegen selbst, nicht nur wegen der geringen Distanz.

Stefan Eder, Dieter Köfler, Gerfried Puck und die in den Niederlanden lebende Julia Kayser bilden das Quartett, das dank Wild Cards in der GCT im Rahmen des Fünf-Sterne-Turniers antreten darf. Thomas Frühmann, einer aus dem fünfköpfigen Veranstalterteam der dfg Event GmbH, startet mit seinem The Sixth Sense am Donnerstag in der GP-Qualifikation. “Danach werde ich von Tag zu Tag entscheiden, wie es weitergeht”, sagte der 62-jährige Staatsmeister. Hugo Simon, der im Vorjahr im parallel laufenden Zwei-Sterne-Turnier dabei war, verzichtet diesmal auf ein Antreten.

Stefan Eder Österreichs Nummer 1

Eder ist seit Jahren Österreichs Nummer 1. Im Gegensatz zur Weltelite hat der in Salzburg lebende Oberösterreicher aber nur zwei Top-Pferde zur Verfügung, den Hengst Chilli van Dijk (14) und die Stute Concordija, die allerdings nach einem Eingriff an einem Bein schon länger außer Gefecht ist. Eder liefert auf Drei-Sterne-Niveau beständig Spitzenresultate, Möglichkeiten zum Vergleich auf höchster Ebene sind aber selten. “Ich freue mich auf Wien, Chilli ist sehr gut drauf, wir lassen uns nicht einschüchtern”, sagte der 31-Jährige, der im Vorjahr im Masters mit Concordija Zweiter war.

“Natürlich hätte ich gerne mehr Pferde, um bei den großen Turnieren zu starten”, so Eder. “Denn besser wird man nur, wenn man sich mit den Besten misst.” Daher will er in der kommenden Hallensaison verstärkt international reiten und einige Weltcupbewerbe bestreiten. Frühmann hält viel von Eder, der seit einigen Jahren mit ihm trainiert. In Wien wird Eder die Qualifikation am Donnerstag und den Bewerb der GCT mit den 1,60 m hohen Hindernissen reiten. Da ist ein fehlerloser erster Umlauf und das Erreichen der zweiten Runde das Ziel. “Der Parcours wird sehr schwer, aber wir Österreicher wollen eine gute Leistung bieten, auch um das Publikum anzuziehen.”

20.000 Besucher im Vorjahr bei Vienna Masters

Im Vorjahr waren rund 20.000 Besucher in das Stadion auf den Rathausplatz gekommen. Heuer sind 3.250 und damit viel mehr der 4.000 Sitzplätze überdacht, dazu gibt es 500 VIP-Plätze.

Das Feld der Springreiter wird angeführt von Olympiasieger Steve Guerdat (SUI) , Europameister Roger-Yves Bost (FRA) sowie dem Weltranglisten-Ersten Ben Maher (GBR), der mit seinen Team-Olympiasieger-Kollegen Nick Skelton und Scott Brash kommt. Spitzenreiterin in der Global Champions Tour (10 verschiedene Sieger in bisher 10 Bewerben) ist zwei Bewerbe vor Schluss Laura Kraut (USA/189 Punkte) vor Christian Ahlmann (GER), der allerdings wegen einer Blessur seines Pferdes Codex One für Wien absagen musste, und Ludger Beerbaum (GER/167).

In der Dressur treten Adeline Cornelissen (NED), die Olympia-Zweite von London, mit ihrem Parzival sowie die Deutsche Isabell Werth an, die als erfolgreichste Dressurreiterin gilt. Die heimischen Farben vertritt die elffache Staatsmeisterin Victoria Max-Theurer.

Hier finden Sie die Highlights des Tuniers.

(APA)

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