Venezianer will mit Gondel von Wien nach Budapest fahren

Am Donnerstag startet Vittorio Orio seine Reise mit der Gondel in Wien.
Am Donnerstag startet Vittorio Orio seine Reise mit der Gondel in Wien. ©dpa
Die 300 Kilometer lange Strecke auf der Donau von Wien nach Budapest will der venezianische Gondoliere Vittorio Orio mit seiner Gondel innerhalb von fünf Tagen zurücklegen. 70 Kilometer pro Tag will der 70-Jährige rudern, Beginn der Reise ist am Donnerstag.

Orio, der für seine Gondel-Reisen in der ganzen Welt bekannt ist, will mit der Donau-Fahrt die Bedeutung der Freundschaft unter Völkern hervorheben. “Die Donau vereint verschiedene Völker und Nationen und ist deshalb für Europa ein sehr wichtiger Verbindungsweg”, meinte Orio. Seine Initiative wird vom italienischen Matrosenverband unterstützt. Mit der Reise ist ein Wohltätigkeitsprojekt zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung zur Bekämpfung der Leukämie bei Kindern verbunden.

Gondel-Reise für den guten Zweck

“Eine Gondel für Europa” heißt die Initiative Orios, die von der Gemeinde Venedig unterstützt wird. “Orio ist ein Botschafter Venedigs in der Welt, einer Stadt, die stolz auf ihre Wurzeln und ihre Traditionen ist”, sagte das für Tourismusfragen zuständige Stadtratmitglied Roberto Panciera. Mit seiner Reise will Orio auch für die Gondel werben, die nach dem Willen der Stadt Venedig zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt werden soll. Damit soll eine lange Tradition zur Herstellung der Gondeln geschützt werden. In Venedig sind ausschließlich Gondeln erlaubt, die von lokalen Handwerkern nach einer Jahrhunderte langen Tradition hergestellt werden. (APA)

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