Vater ohrfeigte Salzburger Lehrerin: Prozess am Bezirksgericht

Mit seiner Ohrfeige, die er einer Lehrerin der "Handelsakademie und Handelsschule 1" in der Stadt Salzburg am 29. November verpasst hat, ist der Vater einer Schülerin im Vorjahr in die Schlagzeilen geraten. Nun muss sich der 50-jährige Mann wegen Körperverletzung am Salzburger Bezirksgericht verantworten. Ein Verhandlungstermin steht noch nicht fest, sagte der Sprecher des Bezirksgerichtes, Franz Mittermayr, auf Anfrage der APA.

Den Schlag mit der flachen Hand ins Gesicht hatte der Vater der Lehrerin in einer Pause beim Konferenzzimmer verpasst, vor den Augen von Lehrern und Schülern. Die Frau erlitt laut Strafantrag eine Prellungdes Kopfes.

Hintergrund der mutmaßlichen “Racheaktion” war eine verbale Auseinandersetzung zwischen der Tochter des Beschuldigten und der Lehrerin während des Unterrichts. Das Mädchen gab an der Tafel offenbar eine freche Antwort und beschwerte sich dann per Handy bei ihren Eltern über die Zurechtweisung durch die Lehrerin.

Die StaatsanwaltschaftSalzburg hat am vergangenen Montag einen Strafantrag beim Bezirkgericht eingebracht. Dieser Antrag müsse noch der zuständigen Richterin vorgelegt werden, dann werde ein Prozesstermin festgesetzt, erläuterte Mittermayr.

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