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Vandalismus-Serie in Wiener Kirchen: Nicht nur Stephansdom betroffen

Im Stephansdom wurde eine Heiligenstatue schwer beschädigt.
Im Stephansdom wurde eine Heiligenstatue schwer beschädigt. ©APA /LPD Wien
Nicht nur im Stephansdom ist es am Samstag zu Beschädigungen gekommen. Die Polizei berichtet von einer ganzen "Vandalismus-Serie". Insgesamt vier Kirchen sollen betroffen sein, ob es sich um einen oder mehrere Täter handelt, ist derzeit noch unklar.

Wie berichtet ist am Samstag die Statue des Heiligen Judas Thaddäus im Stephansdom schwer beschädigt worden. Am Samstagnachmittag soll es aber in drei weiteren Wiener Kirchen zu Sachbeschädigungen gekommen sein. Wie die Erzdiözese Wien am Sonntag bekannt gab, wurden auch in der Lazaristenkirche in Wien-Neubau, in der Pfarrkirche Breitenfeld in Wien-Josefstadt und in der Pfarrkirche Neuottakring in Wien-Ottakring Beschädigungen gemeldet.

Vandalismus in Wiener Kirchen

In Breitenfeld wurden vier Statuen umgestürzt und der Deckel des Taufbrunnens zertrümmert. In der Lazaristenkirche kamen sämtliche Statuen im Kirchenraum zu Schaden, wobei etliche völlig zerstört wurden. Auch der hölzerne Korpus eines Kruzifixes wurde heruntergerissen, dem Korpus im Anschluss die Arme abgeschlagen. Einer schweren steinernen Statue des Heiligen Vinzenz wurden die Finger abgeschlagen.

“So massiv hatten wir das noch nie”, meinte der Pressesprecher der Erzdiözese, Michael Prüller, am Sonntagnachmittag gegenüber der APA. Einige Gipsstatuen seien zu Boden geschmissen und dabei unwiederbringlich zerstört worden: “Die kann man überhaupt nicht mehr herstellen”, sagte Prüller.

Nach Vorfall im Stephansdom wieder auf freiem Fuß

Ob es sich beim Täter um denselben Mann handelt, der am frühen Samstagabend im Stephansdom festgenommen wurde, nachdem er dort um 17.15 Uhr eine Statue des Heiligen Judas Thaddäus von einem Marmorsockel gestoßen hatte, ist unklar. Der 37-Jährige befindet sich nämlich wieder auf freiem Fuß, wie Polizeisprecher Roman Hahslinger der APA erklärte. Nach seiner Einvernahme – zu diesem Zeitpunkt war der Polizei lediglich der Zwischenfall im Stephansdom bekannt – waren nach Ansicht der Strafverfolgungsbehörden keine Haftgründe gegeben, welche die weitere Anhaltung des Mannes gerechtfertigt hätte. (APA)

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