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Valentinstag in Österreich beliebt

Herr und Frau Österreicher haben sich einen rosafarbenen Blick auf den Valentinstag bewahrt: Lediglich 13 Prozent verbinden damit Geschäftemacherei und sieben Prozent Geschenke, während der 14. Februar für 28 Prozent Romantik und für etwa die Hälfte Zeit für den Partner bedeutet, so eine am Montag veröffentlichte Umfrage des Humaninstituts.

Noch interessanter fielen die Antworten auf die Frage aus, was man sich vom Partner wünschen würde: 86 Prozent der Männer nannten selbstgekochtes Essen, drei Viertel würden sich über fehlendes Genörgel freuen und 58 Prozent über Sex. Romantisches Gekuschel im Bett interessiert jedoch nur zwölf Prozent der Frauen. 78 Prozent wünschen sich mehr Unterstützung im Haushalt und 76 Prozent Verständnis.

Immerhin mehr als die Hälfte des schönen Geschlechts würde sich über Blumen freuen. Für drei Viertel der Befragten ist die Kommunikation durch Rosen, Tulpen und Co. charmant. Lediglich 17 Prozent werden durch die Blumensprache “verwirrt”.

Ein Geschenk, als Symbol der Liebe

Generell stoßen Geschenke auf Gegenliebe, da diese für fast 90 Prozent als Zuwendung des Partners und 80 Prozent als Symbol der Liebe verstehen. Lediglich ein Fünftel tut diese Aufmerksamkeiten zum Valentinstag als Geldverschwendung ab.

Scheidungsrate zum Valentinstag

Ganz unromantisch hat die Allianz anlässlich des Valentinstags die europäischen Scheidungsraten verglichen: Absoluter Spitzenreiter ist dabei mit 71 Prozent Belgien, dicht gefolgt von Portugal (68) und Ungarn (67). In Österreich werden 47 Prozent der Ehen nicht erst durch den Tod beendet, womit man drei Prozent über dem europäischen Durchschnitt liegt. In der Republik Irland ist die Scheidungsrate im europäischen Vergleich am geringsten. Sie liegt bei 15 Prozent.

APA

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