USA verlängerten Sanktionen gegen Burma

Die USA halten vorerst an den Sanktionen gegen Burma fest. US-Präsident Obama teilte am Donnerstag mit, den rechtliche Rahmen für die Strafmaßnahmen für mindestens ein Jahr zu verlängern. Burma habe zwar "Fortschritte" bei der Freilassung politischer Gefangener und im Umgang mit der Demokratiebewegung gemacht, sagte Obama. Die Reformen befänden sich aber noch im Frühstadium.


Nachdem Burma Jahrzehnte von einer Militärjunta regiert wurde, war vor einem Jahr eine zivile Regierung eingesetzt worden, die erste Schritte zur Öffnung des Landes einleitete. Politische Gefangene wurden entlassen, Anfang Mai zog die jahrelang unter Hausarrest stehende Oppositionsführerin Suu Kyi ins Parlament ein.

Die EU hatte ihre Sanktionen gegen Burma im April für ein Jahr vorläufig auf Eis gelegt, um die Reformbestrebungen zu unterstützen.

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