Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

USA und China führen neue Gespräche zu Handelsabkommen

Chinas Vizepremier Liu He mit Robert Lighthizer und Steven Mnuchin
Chinas Vizepremier Liu He mit Robert Lighthizer und Steven Mnuchin ©APA (AFP/Getty)
Die USA und China haben in ihrem Bemühen um ein Handelsabkommen neue Gespräche begonnen. Die chinesische Delegation wurde bei den Verhandlungen am Donnerstag in Washington von Vizepremier Liu He angeführt, die US-Seite vom Handelsbeauftragten Robert Lighthizer und Finanzminister Steven Mnuchin. US-Präsident Donald Trump will sich offenbar persönlich in die neue Verhandlungsrunde einschalten.

Trump kündigte an, dass er am Freitag den chinesischen Chefunterhändler und Vize-Regierungschef Liu He im Weißen Haus empfangen werde. China wolle einen "Deal" erreichen, "aber will ich das?" schrieb der US-Präsident am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter zu seinem geplanten Treffen mit Liu He. Trump hatte den chinesischen Chefunterhändler allerdings auch schon in der Vergangenheit getroffen, ohne dass dies die Verhandlungen voranbrachte.

Um den Druck auf Peking zu erhöhen, plant die US-Regierung für kommenden Dienstag eine weitere Zollerhöhung. Geltende Strafzölle auf chinesische Waren im Wert von 250 Mrd. Dollar (228 Mrd. Euro) sollen dann von 25 auf 30 Prozent steigen.

Im Vorfeld der neuen Verhandlungsrunde hatten sich die Spannungen zwischen Washington und Peking weiter verschärft. Die US-Regierung verhängte in dieser Woche wegen des chinesischen Vorgehens gegen die muslimische Minderheit der Uiguren Sanktionen gegen Firmen sowie Visa-Restriktionen gegen Mitarbeiter der chinesischen Regierung sowie der Kommunistischen Partei. Peking reagierte empört auf die Maßnahmen.

Auslöser für den Handelskonflikt war die Verärgerung Trumps darüber, dass China weit mehr in die USA exportiert als umgekehrt. Angesichts der weitreichenden US-Forderungen nach einer Beseitigung von Marktschranken bis hin zu strukturellen Veränderungen in China rechnen Experten nicht mit einer raschen Einigung. Der seit mehr als eineinhalb Jahren andauernde Handelskonflikt zwischen den USA und China mit massiven gegenseitigen Strafzöllen belastet die weltweite Konjunktur.

(APA/dpa)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Wirtschaft
  • USA und China führen neue Gespräche zu Handelsabkommen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen