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US-Präsident Trump ersetzte seinen Sicherheitsberater Bolton

Grund für den Rücktritt dürften Meinungsverschiedenheiten sein
Grund für den Rücktritt dürften Meinungsverschiedenheiten sein ©APA (AFP/Getty/Archiv)
US-Präsident Donald Trump trennt sich von seinem Nationalen Sicherheitsberater John Bolton. Laut Trump trat Bolton am Dienstag zurück, nachdem er ihn dazu aufgefordert hatte. "Ich habe John Bolton gestern Abend darüber informiert, dass seine Dienste im Weißen Haus nicht mehr benötigt werden", schrieb Trump auf Twitter. Danach ernannte er Charles Kupperman zum kommissarischen Sicherheitsberater.

Ein Regierungssprecher bestätigte am Dienstag nach der überraschenden Entlassung John Boltons Journalisten in Washington, dass Kupperman die Geschäfte vorübergehend übernehmen werde. Seit Anfang des Jahres war Kupperman Boltons Stellvertreter im Weißen Haus. Trump hatte am Dienstag angekündigt, in der kommenden Woche einen Nachfolger benennen zu wollen.

Trump hatte völlig überraschend Bolton entlassen. Trump begründete die Entscheidung am Dienstag mit inhaltlichen Meinungsverschiedenheiten. "Ich war mit vielen seiner Vorschläge nicht einverstanden, wie auch andere in der Administration, und deshalb habe ich ihn gebeten zurückzutreten", twitterte Trump. Er kündigte an, in der kommenden Woche einen Nachfolger zu benennen.

In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Unstimmigkeiten zwischen Trump und Bolton gegeben, zum Beispiel mit Blick auf den US-amerikanischen Kurs gegenüber Afghanistan, dem Iran und Nordkorea. Die Ankündigung Trumps, Bolton entlassen zu haben, kam kurz vor einem geplanten Presseauftritt Boltons mit Außenminister Mike Pompeo und Finanzminister Steven Mnuchin, den das Weiße Haus erst am Dienstagmorgen für die Mittagszeit angekündigt hatte. Pompeo und Mnuchin traten schließlich alleine vor die Presse.

Bolton war der dritte Nationale Sicherheitsberater in der Trump-Regierung. Er war seit April 2018 im Amt und folgte auf General Herbert Raymond McMaster. Bolton war schon vor seinem Antritt als außenpolitischer Hardliner bekannt, der hartnäckig für einen amerikanischen Nationalismus eintritt. Er war einer der glühendsten Verfechter des US-Einmarsches in den Irak.

Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran, der sich zuletzt immer weiter zugespitzt hatte, galt Bolton als Befürworter eines Regimewechsels in der Islamischen Republik. US-Medienberichten zufolge waren Bolton Trumps Annäherungsversuche an Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un ein Dorn im Auge. Zudem habe es Differenzen beim Thema Afghanistan gegeben.

(APA/ag.)

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