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US-Grenzschützer sollen junge Migranten misshandelt haben

Nach Vorwürfen der Misshandlung von jugendlichen Migranten durch US-Grenzbeamte haben die Behörden Aufklärung angekündigt. Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde teilte mit, sie nehme alle Anschuldigen ernst. Der Fernsehsender NBC News hatte zuvor über die Vorwürfe berichtet. Unter anderem soll eine 15-Jährige aus Honduras in einer Grenzschutz-Einrichtung sexuell belästigt und gedemütigt worden sein.

Der Sender berief sich dabei auf die offiziellen Berichte von den Vorfällen, zu denen auch die Aussagen der Betroffenen gehören. Die Jugendliche gab demnach an, ein Grenzbeamter habe seine Hand in ihren BH geschoben, ihr die Unterhose heruntergezogen und sie vor anderen Migranten und Behördenvertretern unsittlich berührt. Laut CBP ermittelt in diesem Fall bereits das US-Heimatschutzministerium.

In einem anderen Fall berichtete ein 16-Jähriger aus Guatemala laut NBC, er und andere seien von Grenzbeamten gezwungen worden, auf dem nackten Boden zu schlafen. Sie hätten sich zuvor über den Geschmack von Trinkwasser und des Essens in der Einrichtung beschwert. Aus Wut darüber hätten ihnen die Beamten dann ihre Matratzen weggenommen.

Die US-Behörden stehen bereits seit Monaten wegen der Zustände in Auffanglagern für Migranten an der Grenze zu Mexiko in der Kritik. Behördenvertreter betonen, sie seien durch die hohe Zahl ankommender Migranten überfordert.

(APA/ag.)

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