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US-Behörden für Ausweitung der BSE-Tests

Das US-Landwirtschaftsministerium will die Untersuchung von Rindern ausweiten. Der Chef-Veterinär der Behörde ließ offen, ob die Untersuchung aller Rinder auf BSE in Erwägung gezogen wird.

Derzeit werden in den USA nur ältere Rinder, die Anzeichen der Krankheit zeigen, getestet.

Die mit BSE infizierte Milchkuh ist nach Angaben der US-Behörden bei ihrer Schlachtung sechseinhalb Jahre alt gewesen. Damit sei die Kuh vor dem Verbot von Tiermehl-Fütterung in den USA und Kanada geboren, sagte ein Sprecher der US-Gesundheitsbehörde (FDA). Die Ermittler der Behörde versuchten nun das Futter zu finden, das die vermutlich in Kanada geborene Kuh infiziert haben könnte.

Als Reaktion auf den BSE-Fall wurde bereits Rindfleisch in acht US-Bundesstaaten und im US-Überseegebiet Guam aus den Regalen genommen. Die dortigen Geschäfte könnten Fleisch von einem der Tiere erhalten haben, die am 9. Dezember im Bundesstaat Washington geschlachtet worden waren. An diesem Tag war dort die mit BSE infizierte Milchkuh geschlachtet worden. BSE steht im Verdacht, beim Menschen eine neue Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit auszulösen.

Mehr als zwei Dutzend Länder hatten vorsorgliche ihre Rindfleischimporte aus den USA gestoppt. Die US-Behörden stellten zwei Herden mit insgesamt 4.400 Tieren unter Quarantäne. Der US-Agrarwirtschaft drohen nach Einschätzung von Volkswirten Milliardenverluste. Die US-Schnellrestaurantketten McDonald’s, Wendy’s und Burger King sehen allerdings bisher keine Auswirkung des ersten BSE-Falls in den USA auf ihr Geschäft.

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