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Unwetter über Österreich: Lage bleibt bis Donnerstag angespannt

Am Dienstag wurden einige Ortschaften in Österreich von den Unwettern heimgesucht.
Am Dienstag wurden einige Ortschaften in Österreich von den Unwettern heimgesucht. ©APA/ERWIN SCHERIAU
In den von Unwettern heimgesuchten Landesteilen im südlichen Niederösterreich, im Burgenland, der Steiermark und Kärnten sind umfangreiche Aufräumarbeiten angelaufen. Hunderte Helfer waren am Mittwoch im Einsatz. Entspannung ist vermutlich erst ab Donnerstag in Sicht.
Schwere Unwetter in Neunkirchen
Nach dem Gewitter in Neunkirchen

Die Regierungsspitze kündigte an, rasch Hilfe aus dem Katastrophenfonds prüfen zu lassen. Den Schaden für die Landwirtschaft bezifferte die Hagelversicherung mit 1,7 Millionen Euro.

Die Gewitter verursachten Hagel- und Sturmschäden, Vermurungen und Überschwemmungen, Straßen waren unpassierbar, Hausdächer abgedeckt, Autos und Elektroleitungen wurden beschädigt. Teilweise fielen binnen weniger Stunden lokale Rekordregenmengen, in Puchberg am Schneeberg (Bezirk Neunkirchen) beispielsweise in wenigen Stunden 116 Millimeter, berichtete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik. An der Wetterstation der ZAMG auf der Rax wurden am Dienstag 102 Millimeter Regen gemessen, der zweithöchste dort bisher gemessene Wert. Die Gewitter brachten zudem Sturmböen mit mehr als 100 km/h, in Graz etwa bis zu 111 km/h.

Starkregen und Gewitter auch am Mittwoch

Für Mittwoch wird ebenfalls mit schweren Regenfällen und Gewittern gerechnet. Vor allem im Süden und Osten Österreichs können sich schwere Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel bilden. Ab Donnerstag sollte sich die Wetterlage dann wieder beruhigen. Im Laufe des Tages sollten die Wolken auflockern und die Sonne hervorkommen.

Situation im Bezirk Neunkirchen angespannt

Als angespannt hat LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) am Mittwochnachmittag auf APA-Anfrage die Situation nach dem Unwetter vom Vortag im Bezirk Neunkirchen bezeichnet. Er hatte sich zuvor selbst ein Bild von der Lage gemacht.

Neunkirchen. Pernkopf teilte mit, dass die Aufräumarbeiten voran gingen, jedoch wieder intensiver Regen eingesetzt habe. Für die kommenden Stunden könnte das neuerlich eine schwierige Situation bedeuten. Wenn Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Huber zusätzliche Kräfte benötige, solle er jedenfalls den Katastrophenhilfsdienst anfordern, sagte der LH-Stellvertreter.

Weststeirisches Piberegg zu Katastrophengebiet erklärt

Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer (SPÖ) hat am Mittwoch die weststeirische Ortschaft Piberegg in der Gemeinde Bärnbach (Bezirk Voitsberg) zum Katastrophengebiet erklärt. Der Freisingbach sei total mit Verklausungen belegt, die sofort entfernt werden müssen, da neuerliche Gewitter drohen. Zudem sei ein Gehöft nach dem Unwetter vom Dienstag noch immer nicht erreichbar.

Wirtschaftskammer-Unterstützung für betroffene Betriebe

Die Wirtschaftskammer unterstützt Betriebe, die von den Unwettern der vergangenen Tage betroffen sind. “In solchen Ausnahmesituation ist rasche und unbürokratische Hilfe nötig. Wir wollen daher einen Beitrag leisten, um die Betriebe zu unterstützen und damit sie ihre Tätigkeit so schnell wie möglich wieder aufnehmen können”, so Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer am Mittwoch.

Getragen wird die Unwetter-Hilfsaktion wird von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) gemeinsam mit den Landeskammern und der Sozialversicherungsanstalt (SVA), teilte die Wirtschaftskammer mit. Die finanzielle Unterstützung beträgt pro Schadensfall 10 Prozent des entstandenen Schadens, maximal 10.000 Euro. Die Mittel werden in jedem einzelnen Schadensfall zu 50 Prozent von der jeweiligen Landeskammer, zu 30 Prozent von der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und zu 20 Prozent von der WKÖ aufgebracht. Besteht keine SVA-Mitgliedschaft, wird deren Anteil je zur Hälfte von der Landeskammer und der Wirtschaftskammer Österreich übernommen.

(APA/Red)

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