Unternehmer wollen mehr Geld für den Schülertransport

Rund 100.000 Kinder werden in Österreich von Unternehmen in die Schule gebracht.
Rund 100.000 Kinder werden in Österreich von Unternehmen in die Schule gebracht. ©APA/Barbara Gindl (Themenbild)
Die Wirtschaftskammer fordert mehr Geld für die Unternehmen, die rund 100.000 Kinder in Österreich in die Schule und zurück bringen.

Rund 2.500 Unternehmer bringen in Österreich rund 100.000 Kinder im sogenannten Gelegenheitsverkehr in die Schule und zurück, für diese Schülertransporte fordert die Wirtschaftskammer nun mehr Geld. Es sei immer mehr ein Verlustgeschäft, denn zum Teil gebe es 50 Prozent Kostenunterdeckung, so die Vertreter der WKÖ Donnerstagfrüh im Ö1-Morgenjournal des ORF-Radio.

Kostenersatz zu wenig um tatsächliche Kosten abzudecken

Die Unternehmer bekommen die Kosten vom Bund aus dem Familienlastenausgleichsfonds ersetzt, der Kostenersatz sei aber zu wenig um die tatsächlichen Kosten abzudecken, so der Obmann des Fachverbands der Autobusunternehmen in der WKÖ, Martin Horvath.

Der Obmann des Fachverbands für Beförderung mit Pkw, Erwin Leitner, verwies auf die starke Kostensteigerung durch den per Kollektivvertrag eingeführten Mindestlohn für Pkw-Lenker. Um den Mindestlohn zu erreichen sei heuer eine Lohnsteigerung von 20 Prozent angefallen, das schlage sich auf die Preise nieder. Die Gemeinden müssten vielerorts mit Zuschüssen einspringen.

Verträge werden nach Bedarf jedes Jahr neu abgeschlossen

Aus dem Familienministerium heißt es laut ORF-Bericht, die Verträge würden nach Bedarf jedes Jahr neu abgeschlossen. Die zuständige Sektion im Ministerium sei in laufendem Kontakt mit der WKÖ.

(APA/Red)

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