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Universitätskliniken der MedUni Wien im AKH: Zahlen und Fakten

Universitätskliniken der MedUni Wien im AKH: Zahlen und Fakten
Universitätskliniken der MedUni Wien im AKH: Zahlen und Fakten ©DAPD
Derzeit herrscht Aufregung an den Universitätskliniken der MedUni Wien im AKH. Wie entscheidend das Krankenhaus ist, zeigen die Zahlen und Fakten.

Die Universitätskliniken der MedUni Wien im AKH sind für die österreichische Spitzenmedizin genauso entscheidend wie für die Patientenversorgung. Das zeigen die Kennzahlen.

Zahlen der Wiener Universitätskliniken

  • Die Medizinische Universität Wien ist eine der traditionsreichsten medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten Europas. Mit fast 7.500 Studierenden ist sie heute die größte medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum.
  • Mit ihren 31 Universitätskliniken, zwölf medizintheoretischen Zentren und 30 hoch spezialisierten Laboratorien zählt sie auch zu den bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas im biomedizinischen Bereich.
  • Für die klinische Forschung stehen über 48.000 Quadratmeter Forschungsfläche zur Verfügung.
  • 2012 wurden am Wiener AKH mit den Universitätskliniken 538.800 Patienten ambulant betreut. Das bedeutete eine Ambulanz-Frequenz von 1,168 Millionen Patientenkontakten. Mit den stationär aufgenommenen Patienten, die ebenfalls im Bedarfsfall in den Ambulanzen versorgt wurden, steigt diese Zahl auf 1,725 Millionen.
  • Rund 102.000 Patienten wurden im AKH an den Universitätskliniken stationär aufgenommen. Die durchschnittliche Verweildauer betrug 5,18 Tage.
  • An den Kliniken arbeiteten im Jahr 2012 rund 1.560 Ärzte. Das Krankenpflegepersonal wies rund 2.800 Personen auf (Medizinisch-technisches Personal: 1.040).
  • Die Gesamtzahl der an den Kliniken und am AKH Beschäftigten betrug vergangenes Jahr gerundet 9.320 Personen. Das Ärztepersonal wird vom Bund (Wissenschaftsministerium/MedUni) gestellt.

In der Spitzenmedizin und in der Forschung haben sich die Wiener Universitätskliniken seit der Besiedlung des Neuen AKH ab 1991 (bis 1996) auch international einen immer größeren Stellenwert geschaffen. Sie sind die größte Forschungseinrichtung Österreichs und schlagen die übrigen MedUnis an wissenschaftlichem Output und auch an Spitzenmedizin-Versorgung um ein Mehrfaches.

(APA)

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