Uni-Zugang: Nach TU verzichtet auch Uni Wien auf Informatik-Aufnahmeverfahren

Die Uni Wien entschied über frien Zugang in Informatik
Die Uni Wien entschied über frien Zugang in Informatik ©APA
Nach der Entscheidung der TU Wien, keine Aufnahmeverfahren in zwei Studienrichtungen durchzuführen, zieht nun auch die Uni Wien nach. Die Hochschule hat am Freitag angekündigt, im Studienjahr 2013/14 in den Bachelorstudien Informatik und Wirtschaftsinformatik auf ein Aufnahmeverfahren im Zuge des Testlaufs zur Studienplatzfinanzierung zu verzichten.
Auch TU verzichtet

Als Grund dafür nennt das Rektorat der Uni Wien in einer Mitteilung die Entscheidung der Technischen Uni (TU) Wien, in Informatik und Architektur keine Eignungsverfahren durchzuführen. In den übrigen drei Studienfeldern (Biologie, Pharmazie, Wirtschaft), in denen ab Herbst bei mehr Bewerbern als Plätzen Beschränkungen ermöglicht werden, sind an der Uni Wien allerdings weiterhin Aufnahmeverfahren geplant.

Aufnahmeverfahren an der Uni Wien

Der Testlauf zur Studienplatzfinanzierung betrifft insgesamt fünf Studienfelder (Architektur und Städteplanung, Biologie und Biochemie, Informatik, Pharmazie sowie Wirtschaft), die wiederum 28 Fächer umfassen. In diesen Feldern wurde die Mindestzahl der Studienanfänger gesetzlich festgelegt, die Verteilung auf die einzelnen Unis bzw. Fächer sollte durch Verhandlungen zwischen Ministerium und Unis festgelegt werden.

Überschreitet die Zahl der Studienwerber die Mindestzahl der Studienplätze, dürfen die Unis Aufnahmeverfahren durchführen. Bis auf Architektur werden an der Uni Wien alle betroffenen Studienfelder angeboten. Die TU Wien bietet nur Informatik und Architektur an.

(apa/red)

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