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Uni-Räte für Funktionsperiode 2018 bis 2023 wurden nominiert

Eva Dichand wurde von der ÖVP als Uni-Rätin bestellt.
Eva Dichand wurde von der ÖVP als Uni-Rätin bestellt. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Die schwarz-blaue Regierung hat ihre Uni-Räte bestimmt. Die ÖVP entsendet beispielsweise "Heute"-Herausgeberin Eva Dichand als Rätin der Medizin-Uni Wien. Die FPÖ schickt Reinhart Waneck an die Medizin-Uni.
Uniräte im Ministerrat

Insgesamt nominierte die Regierung laut der der APA vorliegenden Liste, die am Mittwoch im Ministerrat beschlossen werden soll, 59 Räte. Dazu kommen noch 59 von den Uni-Senaten bereits in den vergangenen Monaten bestellte Personen. Die Funktionsperiode der Räte beginnt bereits Anfang März. Bis April müssen die von Regierung und Senat bestellten Ratsmitglieder an jeder Uni noch ein weiteres Mitglied wählen, um den jeweiligen Rat komplett zu machen.

Genetiker Hengstschläger wird Rat an Uni Linz

Auch sonst finden sich einige bekannte Namen auf der Liste, die am Mittwoch im Ministerrat beschlossen werden soll. Der Genetiker Markus Hengstschläger wird erneut an der Uni Linz nominiert, Infineon-Chefin Sabine Herlitschka und Ex-IV-Präsident Veit Sorger an der Technischen Universität (TU) Wien. Die ehemalige steirische Landesrätin und Fachhochschul-Geschäftsführerin Kristina Edlinger-Ploder wird Rätin an der Medizin-Uni Innsbruck, der Generaldirektor der Pensionsversicherungsanstalt, Winfried Pinggera, an der Medizin-Uni Graz und der Energie-AG-Generaldirektor Werner Steinecker an der Kunstuni Linz.

Umstrittener Burschenschafter in Uni-Rat der Uni Graz

Der angeblich bis zuletzt umstrittene Burschenschafter Alois Gruber zieht in den Uni-Rat der Uni Graz ein. Auch sonst sind einige Burschenschafter in den Räten vertreten – etwa der Professor an der Technischen Universität München, Reinhard Kienberger, an der TU Graz oder der Mediziner Reinald Riedl an der Universität Wien.

Der Uni-Rat ist in etwa mit dem Aufsichtsrat eines Unternehmens vergleichbar. Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählen die Wahl des Rektors aus einem Dreiervorschlag des Senats, die Genehmigung von Entwicklungsplan, Organisationsplan und Leistungsvereinbarungs-Entwurf der Uni sowie die Zustimmung zum Budgetvoranschlag des Rektorats.

50 prozentige Frauenquote in Uni-Räten

Heuer müssen Senate und Regierung zum ersten Mal grundsätzlich eine 50-prozentige Frauenquote einhalten (bisher 40 Prozent). Außerdem dürfen die Universitätsräte künftig nicht mehr vollkommen frei über die Höhe ihrer Vergütung entscheiden. Stattdessen wird für einfache Ratsmitglieder eine Höchstgrenze von 1.000 Euro im Monat eingeführt, Vorsitzende werden mit höchstens 1.500 Euro entlohnt.

Die Uni-Räte im Überblick

Im Anschluss die von den Uni-Senaten und der Regierung nominierten Universitätsräte für die Anfang März beginnende Funktionsperiode 2018 bis 2023. Jeder Senat kann zwei, drei oder vier Personen entsenden, die Regierung nominiert dazu pro Uni eine gleich große Anzahl.  Alle Rats-Mitglieder einer Uni küren dann zusammen eine weitere Person. Insgesamt sitzen also fünf, sieben oder neun Leute im Universitätsrat. Die von den Senaten nominierten Räte sind in Normalschrift, die von der Regierung entsandten Räte in BLOCKBUCHSTABEN festgehalten. Die Nominierung des gemeinsamen letzten Mitglieds erfolgt erst in den nächsten Wochen.

Uni Wien: Bärbel Friedrich, Georg Winckler, Barbara Dauner-Lieb, Ursula Lehmkuhl, EVA NOWOTNY, HELMUT KERN, REINALD RIEDL, FRIEDRICH RÖDLER

Uni Innsbruck: Werner Ritter, Luise Müller, Anton Pelinka, HENRIETTA EGERTH-STADLHUBER, JOHANNES ORTNER, KARIN TREICHL

Uni Graz: Eva Eckkrammer, Felicitas Pauss, Gerhard Fabisch, Gerhart Holzinger, ALOIS GRUBER, PETER KOREN, REGINA FRIEDRICH, EDDA TRIEBL

Uni Linz: Julius Stieber, Gerhard Roiss, Sabine Umik, Katharina Lehmayer, KORNELIA WAITZ-RAMSAUER, MICHAEL TISSOT, MARKUS HENGSTSCHLÄGER, ELISABETH ENGELBRECHTSMÜLLER-STRAUSS

Uni Klagenfurt: Robert Rebhahn (mittlerweile verstorben, Nachnominierung im März), Ada Pellert, Gabriele Anderst-Kotsis, WERNER WUTSCHER, GUNDEL PERSCHLER, BERND STÖCKL

Uni Salzburg: Barbara Blaha, Georg Lienbacher, Helmut Schmidt, BRIGITTA ZÖCHLING-JUD, ELISABETH RECH, JOHANNES HÖRL

Meduni Graz: Sylvia Knapp, Eva Schulev-Steindl, Hans Sünkel, WINFRIED PINGGERA, ROSA BELLMANN-WEILER, MICHAEL TÖPKER

Meduni Wien: Brigitte Ettl, Thomas Zeltner, EVA DICHAND, REINHART WANECK

Meduni Innsbruck: Bernd-Christian Funk, Elisabeth Zanon, Gabriele Kühbacher-Luz, KRISTINA EDLINGER-PLODER, JULIAN HADSCHIEFF, GERNOT WIMMER

WU: Christine Dornaus, Stephan Koren, BARBARA KOLM, CATTINA LEITNER

TU Wien: Johanna Stachel, Barbara Oberhauser, Heribert Nacken, SABINE HERLITSCHKA, VEIT SORGER, CHRISTOF SOMMITSCH

TU Graz: Renee Schroeder, Günther Löschnigg, Karin Schaupp, GABRIELE KRENN, JOHANN PRECHT, REINHARD KIENBERGER

Montanuni Leoben: Waltraut Klasnic, Peter Skalicky, GEORG FEITH, HANNES HUNDEGGER,

Boku: Thomas Deufel, Ingrid Kögel-Knabner, Roland Psenner, MONIKA FORSTINGER, BARBARA-ANNETTE ZAHNT, MARTIN HAUER

Veterinärmedizinische Universität Wien: Andrea Barta, Felix Althaus, JOHANNES KHINAST, CATHRINE TRATTNER

Musikuni Wien: Angelika Möser, Stefan Zapotocky, PAUL GESSL, MARLIES TEUFEL

Kunstuni Graz: Wilhelmine Goldmann, Reinhart von Gutzeit, HERWIG HÖSELE, ULRIKE KRAUSS-MOGEL

Mozarteum Salzburg: Elisabeth Sobotka, Eleanor Hope, KARL LUDWIG VAVROVSKY, MICHAEL GEISTLINGER

Universität für Angewandte Kunst: Thomas Jakoubek, Daniela Hammer-Tugendhat, ALFRED BROGYANYI, ANDREA KLEIBEL-KERTSMAN

Akademie der Bildenden Künste: Alexander Horwath, Veronica Kaup-Hasler, EDUARD SAXINGER, SIGRID HINTERSTEININGER

Kunstuni Linz: Marie-Luise Angerer, Romana Staufer-Hutter, Gustav Pomberger, MICHAELA KEPLINGER-MITTERLEHNER, WERNER STEINECKER, JOHANN HALLWIRTH

Donau-Universität Krems: Gabriele Moser, Alfred Gutschelhofer, MICHAELA ROITHER, MARTINA HÖLLBACHER

APA/Red.

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