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Unglaubliches Wien: Harald Havas ist ein Sammler kurioser Fakten

Harald Havas erweist sich als leidenschaftlicher Sammler kurioser Fakten über Wien.
Harald Havas erweist sich als leidenschaftlicher Sammler kurioser Fakten über Wien. ©APA
Wichtige Fragen stellen sich, wenn man sich näher mit Wien beschäftigt: „Warum beginnt die Westautobahn erst bei Kilometer 9?“ „Warum ist der Ring kein Ring?“ „Warum hat eine Stadt mit 23 Bezirken um die 200 Postleitzahlen?“ oder „Wohin verschwand die Stadtbahn?“ Autor Harald Havas findet in seinem neuesten Werk auf alle diese Fragen und viele mehr eine Antwort.
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Dem Phänomen der Kleingärten wird genauso auf den Zahn gefühlt, wie dem in Wien ganz speziellen Umgang mit Hunden und der bürokratischen Unterscheidung zwischen Hundezonen, Hundeklos und „Pissreifen“ – letzterer ist tatsächlich eine offizielle Bezeichnung für Kleinflächen, auf denen Hunde ihr kleines Geschäft hinterlassen dürfen und keine kreative Erfindung des Autors. In akribischer Ausführlichkeit, aber dennoch sehr unterhaltsam präsentiert Harald Havas in „Unglaubliches Wien“ kuriose Fakten ohne sie aus dem Zusammenhang zu reißen. Im Gegenteil, er schafft es, selbst aus der Frage nach krummen und geraden Straßen in Wien einen Überblick über die historische Stadtentwicklung zu machen, der sich leicht liest und einen direkten Bezug zum alltäglichen Alltag hat.

Wien-Bücher für Wiener

Bücher über Wien, die sich mehr an Einheimische richten sollen als an Touristen, gibt es viele. Aber vermutlich ist keines so aktuell wie das kürzlich erschienene „Unglaubliches Wien“ von Harald Havas. Havas ist ein leidenschaftlicher Sammler von Fakten über Wien und genanntes Buch ist bereits das dritte seiner Art. Die Vorgänger „Kurioses Wien“ und „Furioses Wien“ muss man nicht gelesen haben, um „Unglaubliches Wien“ zu schätzen, wird man aber nach der Lektüre des dritten Bandes ebenfalls anschaffen wollen.

Harald Havas bezieht sich auf Aktuelles

Ein Beispiel der Aktualität: Die heuer erfolgte Umbenennung des Dr.-Karl-Lueger-Rings in Universitätsring wird nicht nur in allen Schritten nachvollzogen, sondern es wird auch eine sehr detaillierte Übersicht über die verschiedenen Abschnitte des Ringes, der laut Havas gar kein Ring ist, und ihre jeweiligen Umbenennungen gegeben. Am häufigsten wurde übrigens der Dr.-Karl-Renner-Ring umbenannt. Er trug bereits die Namen Franzensring, Ring des 12. Novembers, Dr.-Ignaz-Seipel-Ring, Josef-Bürckel-Ring und Parlamentsring. Auch der derzeit wieder diskutierten Frage nach der U5 und einer „Kollision zwischen Haus und U-Bahn“ auf der Linie U6 wird nachgegangen.

Buchtipp: Unglaubliches Wien – Entdeckungen für Fortgeschrittene, erschienen im Metroverlag, ISBN 978-3-99300-090-5
(SVA)

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