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Umfrage: Klare "Absolute" für SPÖ

SPÖ-Cjef Häupl / &copy APA
SPÖ-Cjef Häupl / &copy APA
Wien-Wahl: Umfrage gibt SPÖ klare Absolute von 55 Prozent - die ÖVP könnte knapp vor den Grünen liegen, die FPÖ erholt sich und das BZÖ kommt derzeit über ein Prozent nicht hinaus. Forum zur Wien-Wahl

Der Wiener Bürgermeister und SPÖ-Chef Michael Häupl gibt sich vor der Gemeinderatswahl am 23. Oktober bescheiden und will sich mit einem Plus vor dem Ergebnis begnügen. Das dürfte er laut einer aktuellen OGM-Umfrage spielend erreichen, die Studie (500 Telefoninterviews, 6./7. September) gibt der SPÖ im Roten Wien 55 Prozent der Wählerstimmen. Weitere Ergebnisse: die ÖVP könnte knapp vor den Grünen liegen, die FPÖ erholt sich und das BZÖ kommt derzeit über ein Prozent nicht hinaus.

Häupl strebt ein “Plus” an

Bei der letzten Kommunalwahl, am 25. März 2001 hatte die SPÖ die absolute Mehrheit an Mandaten erreicht, in Stimmen blieb sie mit 46,9 Prozent aber unter der 50 Prozent-Marke. Wohl auch aus Sorge um die Mobilisierung seiner Wähler bemüht sich Häupl jetzt, die Erwartungen nicht zu hoch fliegen zu lassen. „Wenn es ein Plus ist, ist es ein Erfolg“, lautet sein Credo.

ÖVP knapp vor den Grünen

Im Rennen um Platz zwei weist OGM sechs Wochen vor der Wahl die ÖVP erstmals seit Monaten wieder vor den Grünen aus. Die ÖVP dürfte mit 18 Prozent rechnen, die Grünen mit 17 Prozent. Im Jahr 2001 hat die ÖVP mit 16,4 Prozent noch vier Prozentpunkte mehr als die Grünen erreicht. In den Umfragen waren die Grünen dann im Vorjahr mit mehr als 20 Prozent bis zu fünf Punkte vor den Schwarzen gelegen.

„Der Vorsprung ist aber nicht abgesichert, da die Grünen mit ihrer Wahlkampagne noch nicht begonnen haben“, so OGM-Politologe Peter Hajek zum Kampf um den zweiten Platz. Den Grünen rät er, mehr Profil zu zeigen: „Die Grünen haben derzeit zu wenig Ecken und Kanten und setzen bis dato auf eine feel-good Stimmung. Als Oppositionspartei müssten sie konturierter auftreten, wollen sie nicht nur Umfragesieger sein.“ Die ÖVP versuche sich im Gegensatz dazu als „angriffige Oppositionspartei“ zu präsentieren.

Zweistelliges Ergebnis für FPÖ möglich

Im blau-orangen Lager schließlich sieht die Umfrage die Freiheitlichen mit 8 Prozent unangefochten voran. Die FPÖ hatte sich im Vorjahr nach dem Obmannwechsel von Hilmar Kabas auf Heinz-Christian Strache erholt, musste aber nach der Abspaltung des BZÖ vorübergehend empfindliche Verluste hinnehmen. Jetzt scheine ein zweistelliges Ergebnis möglich, so Hajek.

Nur 1 Prozent fürs BZÖ

Trist hingegen die Lage für das orange BZÖ. 1 Prozent lautet die Prognose, im Mai waren es noch drei Prozent gewesen. „Das BZÖ leidet unter einem wenig bekannten Spitzenkandidaten und fehlenden Wahlkampfthemen“, so der OGM-Experte. Das BZÖ will erst am kommenden Samstag sein Team für die Wahl präsentieren.

Im Jahr 2001 hatte die FPÖ noch 20,16 Prozent erreicht.

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