Über 25 Tote bei Militäroffensive im Jemen

Bei einer Offensive der jemenitischen Armee und zwei mutmaßlichen US-Drohnenangriffen sind im Jemen insgesamt offenbar über 25 Menschen getötet worden. Die Armee führte am Samstag mit Luft-, Boden- und Marinestreitkräften mehrere Einsätze im Süden des Landes durch, um die Städte Sinjibar und Jaar wieder unter ihre Kontrolle zu bringen, hieß es von Militärs.


Dabei seien zwei Soldaten, ein Zivilist sowie neun Al-Kaida-Rebellen und der mit ihnen verbündeten Partisanen der Scharia getötet worden. Letztere hatten vor einem Jahr die Kontrolle über Sinjibar übernommen. Anderen Quellen gab es mindestens 15 Tote.

Während der Armee-Offensive im Süden, griffen im Osten des Landes nach Angaben von Behördenvertretern US-Drohnen Fahrzeuge mit Al-Kaida-Kämpfern an. Dabei seien 10 Rebellen getötet worden. Ursprüngliche Berichte, wonach es sogar 16 Todesopfer gegeben habe, wurden später dementiert. Die USA nehmen im Jemen regelmäßig Verstecke von Al-Kaida-Anhängern unter Beschuss.

Die USA hatten erst Anfang der Woche bekanntgegeben, einen Anschlag der im Jemen ansässigen Al-Kaida-Zelle mit einer sogenannten Unterhosen-Bombe auf ein Passagierflugzeug vereitelt zu haben. Die USA haben beim Kampf gegen die Al Kaida in dem Land wiederholt unbemannte Flugkörper eingesetzt. Jemens Regierung hat jedoch bisher nicht bestätigt, dass US-Drohnen eingesetzt werden.

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