Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Uber kooperiert in Wien mit E-Scooter-Anbieter Lime

Die grün-schwarzen Roller können nun auch über Uber ausgeliehen werden
Die grün-schwarzen Roller können nun auch über Uber ausgeliehen werden ©APA (AFP)
Die E-Scooter des Anbieters Lime sind in Wien ab sofort auch über die Uber App verfügbar. Nutzer erhielten die Roller zum gleichen Preis wie in der Lime App. Die Entsperrung eines Scooters koste 1 Euro, die Nutzung 20 Cent pro Minute, gab Uber am Montag bekannt.

"Uber entwickelt sich zu einer echten Mobilitätsplattform, die nicht nur Fahrdienst-Vermittlungen, sondern auch andere zuverlässige und erschwingliche Alternativen zum persönlichen Pkw anbietet", sagte Uber-Österreich-Chef Martin Essl laut einer Aussendung.

Der Fahrdienstvermittler Uber bietet auf seiner App derzeit die Services UberX, Green, Black und Van an. Den angedrohten Rückzug aus Österreich hat das Technologieunternehmen nach einer Gesetzesänderung vorerst aufgeschoben. Die einheitlichen Tarife für Taxi und Mietwagen und die Taxischeinpflicht für alle lassen noch auf sich warten, das Gesetz tritt erst im September 2020 in Kraft.

Was dann passiert, ist aber noch nicht klar. "Wenn das Gesetz, so wie es jetzt momentan geschrieben ist, in Kraft tritt, dann bedeutet das, dass Uber und auch viele andere Vermittlungsplattformen Produkte und Services wie UberX nicht mehr anbieten können. Deswegen sind wir jetzt noch immer in der Hoffnung, dass sich das Gesetz jetzt noch ändern kann und flexible Preise ermöglicht", sagte Essl kürzlich in der ORF-Sendung "konkret".

Nach diversen Geldstrafen gab es unterdessen einen weiteren Rückschlag für Uber in Wien: Das Handelsgericht Wien hat eine einstweilige Verfügung verhängt, wonach Uber "die Durchführung von Verkehrsdienstleistungen ohne Niederlassung und Gewerbeberechtigung untersagt" werde, wie die Taxizentrale 40100 am Montag in einer Aussendung mitteilte.

"Uber muss eine Niederlassung in Österreich gründen sowie eine Gewerbeberechtigung erlangen und wird auch Steuern in unserem Land zahlen müssen - so wie es jedes andere Unternehmen, das in Österreich tätig ist, auch tut", so Taxi-40100-Anwalt Dieter Heine. Wettbewerb sei okay, aber "es müssen für alle die gleichen Spielregeln gelten", betonte Unternehmensgeschäftsführer Christian Holzhauser.

Der Beschluss ist nicht rechtskräftig. "Wir gehen davon aus, dass Uber Rekurs einlegen wird", sagte Heine.

Die Zukunft von Uber hierzulande ist grundsätzlich fraglich. Hintergrund für entsprechende Überlegungen sind einheitliche Tarife für Taxi und Mietwagen und die Taxischeinpflicht für alle. Sie lassen aber noch auf sich warten. Das Bundesgesetz tritt erst im September 2020 in Kraft.

(APA)

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VIENNA.AT
  • Wirtschaft
  • Uber kooperiert in Wien mit E-Scooter-Anbieter Lime
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen