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U5 kommt: Wien bekommt eine neue U-Bahnlinie

Wien baut U-Bahn-Linie U5
Wien baut U-Bahn-Linie U5 ©Johannes Zinner
Wien bekommt eine neue U-Bahnlinie: Nach langen Diskussion wurde der Bau der Linie U5 fixiert. Das hat die zuständige Stadträtin Renate Brauner (SPÖ) am Freitag bei der SPÖ-Klubtagung in Rust angekündigt.
Diskussion um U5
Neue Linie beschäftigt Wien
Wohin fährt eine U5?
Bau wird geprüft
Diskussion um Linie

Lange war die Wiener U5 das Phantom der Bundeshauptstadt. Die Idee einer U-Bahnlinie U5 geisterte regelmäßig durch die Wiener Kommunalpolitik bzw. -berichterstattung. Das soll sich nun ändern: Wien baut an der neuen U-Bahnlinie.

Wien baut eine U5

Die Strecke wird zunächst vom Alten AKH zum Karlsplatz verlaufen – also vorwiegend auf einem Teil der derzeitigen U2-Strecke. Diese wird im Gegenzug vom Rathaus zum Matzleinsdorfer Platz verlängert. Laut Brauner laufen derzeit Gespräche mit dem Verkehrsministerium. Von dort sei schon “sehr gute Unterstützung” gekommen, versicherte sie. Laut Wiener Linien ist das Budget für den Bau prinzipiell vorhanden, da projektierte und ausfinanzierte Verlängerungen wie der U1-Ausbau nach Rothneusiedl und die U2-Südverlängerung Richtung Favoriten nicht umgesetzt wurden.

Lange Planung der U-Bahnlinie

Die ersten Planungen gehen auf das Jahr 1966 zurück. Sie hatten einen Trassenverlauf von Hernals über die Alser Straße, den Schottenring hinaus zum Praterstern und dem Ernst-Happel-Stadion vorgesehen. Da die Bezeichnung “U5” nicht vergeben ist, geisterte diese “Netzlücke” in periodischen Abständen als Nummerierung durch diverse Ausbaupläne.

So sah ein weiterer Vorschlag Mitte der 1970er-Jahre eine U5 vor, die zwischen Längenfeldgasse, Südbahnhof, Schlachthausgasse und Erdberg verkehren hätte sollen. 2001 forderte die Wiener ÖVP eine Linie U5 von Dornbach bis zum Landesgericht, von dort über die U2-Gleise zum Karlsplatz und dann weiter zur Wienerberg-City im Süden. Vor drei Jahren wünschten sich die Rathaus-Schwarzen dann, den projektierten Hauptbahnhof mit einer U5 zu erschließen.

Ernsthafte Debatten um Bau

Konkretere Schritte in Richtung Realisierung hatte es über all die Jahre und nicht zuletzt aus finanziellen Gründen kaum gegeben – obwohl Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) im Wien-Wahl-Jahr 2010 versprochen hatte, über eine “Vision einer U5” nachdenken zu wollen. In den vergangenen Monaten wurde die ewige Geisterlinie schließlich tatsächlich immer ernsthafter debattiert.

Vor allem Finanzstadträtin Renate Brauner (SPÖ), zuständig auch für die Wiener Linien, trat zuletzt für den Bau der U5 ein – im Gegensatz zu den Grünen, die dem Projekt eher skeptisch gegenüberstanden. Brauner hat nun bei der SPÖ-Klubtagung in Rust gewissermaßen ein Machtwort gesprochen und die Errichtung der neuen Linie als fix angekündigt.

(APA)

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