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U2: Katastrophenübung verlief erfolgreich

Erfolgreiche Bilanz der Katastrophenübung in der U-Bahn von Feuerwehr, Rettung, Polizei und Wiener Linien - die Wiener Rettung kritisierte allerdings Kommunikationsprobleme.

Feuerwehr, Rettung, Polizei und Wiener Linien haben am Mittwoch in der Wiener U-Bahn eine Katastrophenübung absolviert. Es wurde ein Brand mit starker Rauchentwicklung und mehreren Verletzten in der U2 zwischen Museumsquartier und Volkstheater simuliert. Nach weniger als einer Stunde war der Einsatz vorbei. Die Bilanz fiel positiv aus, die Wiener Rettung kritisierte aber Kommunikationsprobleme.

Fahrgäste aus verrauchtem Tunnel evakuiert


Rund 150 Personen der Einsatzorganisationen übten den Ernstfall. Um 9.28 Uhr wurde Alarm gegeben, schon um 9.34 Uhr war das erste Feuerwehr-Fahrzeug vor Ort. Man ging von einem technischen Defekt aus, durch den ein mit rund 50 Personen besetzter U-Bahn-Zug unfahrbar wurde. Die Fahrgäste mussten aus dem künstlich verrauchten Tunnel evakuiert werden. Es wurde das Löschen des Brandes unter Atemschutz simuliert und der Tunnel entlüftet.


Die Rettung war um 9.40 Uhr vor Ort und begann mit der Versorgung von Patienten. Bereits um 10.25 Uhr war der Einsatz beendet. Insgesamt hatte die Feuerwehr 100 Personen mit 23 Fahrzeugen im Einsatz, die Wiener Rettung und andere Freiwilligen-Organisationen 50 Leute mit 20 Fahrzeugen. Auch Polizei und Wiener Linien waren dabei.

U-Bahnbetrieb ungestört


Auf den U-Bahn-Betrieb hatte die Übung keinen Einfluss, denn die Linie U2 ist derzeit wegen Umbauarbeiten gesperrt. Erstmals konnte dabei der Umgang mit den Brandschutzeinrichtungen der neuen „V- Wagen“, dem Nachfolger der bisherigen „Silberpfeile“, simuliert werden. Die Garnituren verfügen über Rauchmelder am Dach, Temperaturfühler am Untergestell und Rohrleitungen mit Spritzdüsen zur Brandbekämpfung.


Die erste Bilanz der Übung fiel großteils positiv aus. Nur Franz Mikulcik, leitender Notarzt der Wiener Rettung, vermeldete Kommunikationsprobleme. Man habe erst nach 20 Minuten erfahren, dass die Hauptlast der zu versorgenden Patienten beim Ausgang Bellariastraße konzentriert würden, kritisierte er.

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