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Trauergottesdienst im Stephansdom für Opfer von Wilderer in NÖ

Vier Menschen sind in Annaberg ums Leben gekommen.
Vier Menschen sind in Annaberg ums Leben gekommen. ©APA
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) lädt am 1. Oktober zu einem Trauergottesdienst in den Stephansdom ein, um den bei Annaberg getöteten drei Polizisten und des Sanitäters zu gedenken. Die Messe wird abends (19.00 Uhr) von Kardinal Christoph Schönborn zelebriert.
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Die Einladung richtet sich an die Angehörigen, die Blaulichtorganisationen sowie die gesamte Staatsspitze.

Die niederösterreichischen Kriminalisten arbeiten nunmehr das umfangreiche und teils recht makabre Inventar aus dem Wohnhaus des Vierfachmörders auf. Der 55-Jährige hat in der Nacht auf Dienstag bei Annaberg im Bezirk Lilienfeld drei Polizisten und einen Rotkreuz-Sanitäter erschossen, nach stundenlanger Polizeibelagerung seines Wohnhauses bei Melk dort in einem Geheimbunker Feuer gelegt und sich durch einen Kopfschuss selbst getötet.

Wilderer hatte Waffenarsenal

Entdeckt wurde neben einem riesigen Arsenal teils gestohlener Waffen eine Vielzahl an Jagdtrophäen, deren Herkunft zum Teil ebenfalls noch Rätsel aufgibt. “Jede einzelne dieser Waffen gehört begutachtet. Die individuellen Seriennummern werden mit jenen abgeglichen, die in den vergangenen Jahren bei mehreren Einbrüchen und Brandlegungen in Jagdschlössern und -häusern entwendet wurden”, sagte NÖ Polizeisprecher Johann Baumschlager. Außerdem werden im Landeskriminalamt Spuren verglichen und Schussbilder analysiert.

Das riesige Waffenarsenal aus dem Besitz des 55-Jährigen umfasste laut Baumschlager vor allem Lang- und Kurzwaffen für die Jagd. An den verstreuten Tatorten des Blutbades sind nach Angaben des Sprechers Hülsen sowohl von Gewehren als auch von Pistolen sichergestellt worden.

Trauermesse in Annaberg

Details zu Ermittlungsfortschritten könne er nicht publik machen, betonte Baumschlager. “Aus kriminaltaktischen Gründen. Wir wissen nicht, ob er Komplizen (bei den im Raum stehenden Einbruchsdiebstählen, Anm.) gehabt haben könnte.” Das durch den als Wilderer verdächtigten Transportunternehmer angerichtete Blutbad war “kein Amoklauf”, hielt Baumschlager fest. “Ein Amokläufer schießt wahllos auf seine Opfer. Dieser Täter hat sich seinen Fluchtweg freigeschossen.”

Am Freitag findet in Annaberg unter Ausschluss der Medien eine Trauermesse statt. Das Gedenken ist ausschließlich für die Angehörigen gedacht.

(APA)

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