Tote bei Luftangriffen im Gazastreifen

Die israelische Luftwaffe hat im nördlichen Gazastreifen am Montag mindestens zwei Palästinenser getötet und fünf weitere verletzt. Die Luftanschläge folgten auf Raketenangriffe militanter Palästinenser. Die radikalislamische Hamas kündigte Vergeltung an. Der militärische Arm der im Gazastreifen herrschenden Hamas, die Al-Kassam-Brigaden, verkündeten im Internet: "Die Zionisten werden bezahlen."


Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sagte am Montag nach einem Treffen mit dem Nahost-Gesandten Tony Blair: “Hamas schießt Raketen auf uns und wird dabei von dem Iran unterstützt.” Israel werde dies weiterhin nicht dulden.

Nach palästinensischen Angaben drang die israelische Armee auch mit gepanzerten Fahrzeugen und Bulldozern etwa 500 Meter in den Gazastreifen vor. Es sei in der Nähe von Beit Hanun zu Schusswechseln mit militanten Palästinensern gekommen, hieß es.

Zu Raketenangriffen auf Israel bekannte sich die radikale Salafistengruppe Globaler Jihad. Vor gut einer Woche hatte die israelische Armee nach Raketenangriffen auf das israelische Grenzgebiet fünf militante Palästinenser im Gazastreifen gezielt getötet.

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