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Toller WM-Auftakt für Stohl

Mit einem hervorragenden sechsten Platz hat Manfred Stohl am Sonntag beim Rallye-WM-Auftakt in Monte Carlo mit dem Citroen Xsara World Rallye Car einen gelungenen Einstand gefeiert.

Gemeinsam mit Copilotin Ilka Minor stellte er damit seine bisher beste WM-Platzierung aus dem Vorjahr in Griechenland ein, die drittschnellste Zeit auf der letzten Sonderprüfung war zudem das bisher beste SP-Ergebnis seiner Karriere. Der Sieg ging an die Markenkollegen Sebastien Loeb/Daniel Elena (FRA/MON), die damit den Hattrick im Fürstentum holten.

Stohl, der nur zwei Tage Zeit gehabt hatte, das World Rallye Car  zu testen, und mit der Hoffnung auf einen Top-Ten-Platz nach Monaco gekommen war, bot speziell am Schlusstag eine mehr als ansehnliche Leistung, die schließlich für drei WM-Punkte reichte. Nach der ersten Etappe am Freitag hatte er als 13. bereits 4:05,3 Minuten Rückstand auf den führenden Loeb, nach der zweiten am Samstag waren es 7:13,7 Minuten. Am späten Abend war er von Platz zehn noch auf acht vorgerutscht, weil Roman Kresta (CZE/Ford) und Alexandre Bengue (FRA/Skoda) nachträglich Strafen kassierten.

Auf den letzten sechs Sonderprüfungen am Sonntag verlor Stohl dann nicht einmal mehr eine Minute, der Gesamtrückstand von 8:08,9 Minuten auf den Sieger ist der geringste Rückstand, den er in bisher elf WM-Läufen in einem WRC hatte. “Die Zeit ist gut, wenn man bedenkt, wie weit ich nach dem ersten Tag hinten war, aber da habe ich mir sehr schwer getan. Ich freue mich, dass wir am Schluss richtig mitgefahren sind”, sagte der Wiener ohne große Euphorie, aber mit zumindest einem Lächeln auf den Lippen. “Ja, Monte Carlo ist keine schlechte Rallye für mich”, fügte er dann doch hinzu. Zählen Asphalt-Läufe ja nicht gerade zu seinen Lieblingen. Umso mehr gibt diese Leistung Zuversicht. “Das war extrem wichtig für uns”, weiß auch Copilotin Minor.

Die Pause bis zu seinem nach momentanen Planungen nächsten WM-Einsatz in Neuseeland (8.-10 April.) kommt ihm gelegen. “Ich habe jetzt Zeit, darüber nachzudenken.” Das Feeling für den Boliden kommt langsam. Und mit dieser Leistung stehen die Chancen nicht so schlecht, dass er in die Tests von Citroen stärker involviert wird.

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