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Tipps und Tricks gegen die Gelsenplage

Gelsen werden olfaktorisch angelockt
Gelsen werden olfaktorisch angelockt
Wien - Die Gelseninvasion plagt im Moment ganz Österreich. Hausmittel können die unliebsamen Insekten vor allem aus den eigenen vier Wänden fernhalten.

So sollen die Blutsauger den Weg in die Wohnung wesentlich seltener finden, wenn man am Fensterbrett Lavendel anbaut. Mit Knoblauch im Essen “kann man den Partner aber vielleicht noch mehr vertreiben als die Gelsen”, erklärte der Wiener Apotheker Andre Farkouh der APA am Freitag.

Gelsen werden sehr stark olfaktorisch angelockt. Um sich präventiv zu schützen, sollte man häufig duschen, um nicht nach Schweiß zu riechen. Auch Parfüms locken die Tiere an. “Das erklärt, weshalb eine Person zerstochen wird, während der Sitznachbar unbeschadet davon kommt”, so Farkouh. Bei der Kleidung sollte man auf helle und weite Leinen- und Baumwollstoffe zurückgreifen, die möglichst große Flächen des Körpers abdecken. Grelle Farben wie Orange und Gelb sollten vermieden werden.

In den eigenen vier Wänden bieten Fliegengitter an den Fenstern und ein Moskitonetz über dem Bett effektiven Schutz. Lavendel oder Paradeiserkraut am Brett des höchstens gekippten Fensters können Gelsen nicht “riechen”. Auch eine mit Gewürznelken gespickte Zitrone soll Abhilfe schaffen; genauso verschiedene Duftlampen, die etwa mit ätherischen Ölen wie Teebaumöl, Eukalyptus, Minze, Zitronengras befüllt werden. Eine derartige Mischung kann auch auf dem Kinderwagen angebracht werden, um unbeschadet spazieren gehen zu können. Einige schwören auch auf die Einnahme von Vitamin B-Präparaten.

“Doch sollten die Hausmittelchen nicht überbewertet werden. Die Duftmischungen halten oft nur ein bis zwei Stunden an”, sagte Farkouh. So gibt es diverse Präparate, die präventiv angewandt werden können. Sprays, die entweder direkt auf die Haut oder auf die Kleidung gesprüht werden, halten die Blutsauger recht effektiv fern. Die sogenannten künstlichen Repellents arbeiten mit dem Wirkstoff DEET (Diethyltoluamid) und schützen zwar wirksam gegen Gelsen, doch reagieren Menschen oft mit Allergien.

Vor Elektroverdampfern mit Insektiziden, die die Tiere nicht vertreiben, sondern abtöten, rät der Experte eher ab. Wichtig ist es, sie nicht zu lange zu benutzen und häufig durchzulüften. In Kinderzimmern sollte man diese Geräte überhaupt nicht anbringen.

Wenn man die Plagegeister jedoch nicht rechtzeitig abwehren konnte und die juckende, rote Schwellung schon da ist, hilft Kühlung am besten, ob mit Eiswürfeln oder speziellen Gels. Auch aufgelegte Zitronen- oder Zwiebelscheiben sollen Linderung schaffen.

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