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"Timo gab einfach immer alles"

Mit dem Out im Eishockey-Nationalliga-Halbfinale verabschiedete sich ein Lustenauer Aushängeschild.

Der Abschied verlief mit einer unglücklichen 2:3-Niederlage nach Verlängerung in Salzburg alles andere als perfekt, dennoch darf Timo Nussbaumer, langjährige Arbeitsbiene des EHC Oberscheider Lustenau auf dem Eis, mit Stolz auf seine Eishockey-Karriere zurückblicken.

22 Saisonen beim EHC

22 Saisonen lang war der Flügelflitzer alleine für den EHC in der Rheinhalle unterwegs, unterbrochen nur durch Gastspiele in Dornbirn und beim EHC Bregenzerwald. “VN”-Eishockeyexperte Conny Dorn sieht mit seinem Abgang eine Riesenlücke beim EHC: “Timo war immer einer der cleversten Spieler der Liga. Er ist schnell, technisch stark, und spielt vor allem auch mit dem Kopf. Außerdem ist er ein Kämpfer, der immer das Letzte gibt – sonst bringt alles andere sowieso auch nichts.” In den letzten zwei Jahren ergab sich für Nussbaumer die besondere Situation, dass sein Zwillingsbruder Mark als Trainer an der Bande stand. Und auch der schwärmt – nicht nur der verwandtschaftlichen Bande wegen: “Timo war immer bemüht, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Er ist ein Spieler, den sich jeder Trainer nur wünschen kann. Sein größter Kritiker war er selbst, denn er wollte seine Leistung immer noch verbessern. Für mich war es eine ganz besondere Ehre, ihn als Spieler zu haben und die Erfolge mit ihm zu feiern. Und als Bruder bleibt er mir ja auch erhalten …”

Eingefleischter EHCler

EHC-Obmann Werner Alfare hat natürlich eine besondere Beziehung zu dem Stürmer: “Ich kenne ihn schon seit den Miniknaben. Timo ist ein eingefleischter EHCler, der immer 120 Prozent gegeben hat, wenn er auf dem Eis war. Er war immer loyal zum Verein. Solche Galionsfiguren braucht ein Klub, die sind auch als Vorbilder speziell für die jungen Spieler wichtig.” Den Abgang sieht er natürlich mit gemischten Gefühlen: “Es ist immer in trauriger Anlass, wenn jemand sagt, es geht nicht mehr. Aber Timos Spielweise ist sehr kräfteraubend, da er immer 120 Prozent Einsatz gezeigt hat. Man muss Verständnis haben, dass er neben dem Job keine Zeit mehr dafür hat. Und es ist auch typisch für Timo, dass er keine halben Sachen machen will.”

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