Theater für „junge Erwachsene“

Die Dschungel-Wien Bühne &copy www.dschungelwien.at
Die Dschungel-Wien Bühne &copy www.dschungelwien.at
„Starkes Theater für junges Publikum“, vier Stücke für Jugendliche werden im Dschungel Wien im Museumsquartier aufgeführt. Was sonst noch auf Wiens Bühnen los ist

„Noch hängen keine Lianen bei uns im Dschungel herum, obwohl man sie schon spürt“, meinte Stephan Rabl, Leiter des Dschungel Wien im Museumsquartier, bei der einer Pressekonferenz heute, Montag. Thema war die Jugend-Programmschiene „Starkes Theater für junges Publikum“, in deren Rahmen im April und Mai vier Stücke für Kids ab elf präsentiert werden. Mit der bisherigen Auslastung von sechzig bis siebzig Prozent seit Herbst ist Rabl „trotz Lernphase persönlich sehr zufrieden“.  

  
Seit sechs Monaten spielt das neue Theaterhaus für Kinder Stücke für junge Menschen. Es sei aber noch zu früh für eine Bilanz, meinte Rabl. „Ich brauche dafür auch mehr Abstand. Wir haben gewusst, dass es anfangs schwierig wird, denn wir müssen erst Erfahrungswerte sammeln“, so Rabl weiters. Eine bereits gemachte Erfahrung sei etwa gewesen, dass die ursprünglich für die Wochenenden angesetzten Programme für Jugendliche „nicht funktioniert“ hätten.  

„Startklar – junge Österreicher suchen ein Zuhause“

  
„Startklar – junge Österreicher suchen ein Zuhause“ ist die erste Premiere, eine Produktion von den „Kindern des Februar“, die aus dem vorjährigen Festwochen-Projekt „Heimatkunde ’34“ hervor gingen (ab 12. April, empfohlen ab vierzehn). Diesmal geht es weniger um geschichtliche Betrachtungen, als um die Frage nach den Lebensbedingungen und der Identitätsfindung junger Menschen heute. Regie führt Karl Wozek.  

“Skywalker”

  
„Skywalker“ ist ein „Theaterstück für zwei durchtrainierte Spielerinnen“ von Cordula Nossek und Karin Schäfer. Die beiden stellen die sowjetische Kosmonautin Valentina Tereschkowa und die amerikanische Astronautin Sally Ride dar, die einander, entgegen den wirklichen Biografien, im Orbit begegnen. Höchst amüsant erörtern sie praktische Fragen wie „Was tut man, wenn einem im Weltraum schlecht wird?“ (ab 19. April, empfohlen ab zwölf).  

„Pausen-Rehe und Platz-Hirsche“

  
„Pausen-Rehe und Platz-Hirsche“ von Dörthe Braun, Lukas Hollinger, Guy Krneta und Kaspar Manz wird von Corinne Eckenstein inszeniert. Dargestellt wird das Leben in einem Schulhof, der laut Pressetext „Laufsteg, Schaufenster, Kampfarena…und Bühne zugleich ist“. Das Stück ist ein „episodenhafter Ausflug in und über die brutale Abgründigkeit des Alltags vieler Jugendlicher auf dem Schulhof“, heißt es weiters (ab 6. Mai, empfohlen ab dreizehn).  

“Wolfen”

  
„Wolfen“ schließlich ist eine Tanzperformance von und mit Sabina Holzer zur Musik von Ludwig Bekic und zu einem Video von Yosi Wanunu. Es geht um die angebliche Geschichte zweier Mädchen, die bei einem Wolfsrudel aufgewachsen sein sollen. Ein Missionar brachte die verwilderten Kinder in ein Heim, wo sie versuchsweise sozialisiert wurden. Eins der Mädchen starb, das andere überlebte, behielt aber lebenslänglich spezifische Verhaltensformen bei (ab 10. Mai, empfohlen ab elf).

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