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The Makemakes im Interview: 'Unsere Devise lautet voll oder gar nicht'

The Makemakes gehören zu den sechs WSFÖ-Finalisten.
The Makemakes gehören zu den sechs WSFÖ-Finalisten. ©ORF/ Thomas Ramstorfer
The Makemakes gehören zu den sechs Finalisten der Song Contest-Vorentscheids-Show "Wer singt für Österreich?" und wollen alles geben, um sich gegen ihre Konkurrenten durchzusetzen.
Wer vertritt Österreich beim ESC?
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APA: Würden Sie sich als Song-Contest-Fan bezeichnen? Haben Sie den Event bisher verfolgt?

The Makemakes: Ja, natürlich kennen wir den ESC seit Kindheitstagen. Der läuft doch bei allen Familien im Mai im Fernseher. Da gab es manchmal stärkere und manchmal schwächere Jahre. Zum Schmunzeln war aber auf jeden Fall immer was dabei.

Hat der ESC in den vergangenen Jahren aus Ihrer Sicht wieder an Stellenwert gewonnen? Wird der Wettbewerb auch musikalisch ernstgenommen?

Sowohl der letztjährige Platz 1, als auch 2 haben einiges verändert, wenngleich auf verschiedene Art und Weise. Conchita hat mit ihrer universellen Botschaft dem Event eine ganz eigene Geltung als Plattform verliehen. Das war nicht irgendeine “eh schon gesehene Show Biz Travestie Nummer”, sondern eine Aussage, die ihre Wahrheit in alle möglichen Lebensbereiche verbreitet: Toleranz ist alles – where there’s harmony there’s energy. Man kann sich für ihren Mut und ihr echtes Engagement an dieser Stelle und im Namen der Allgemeinheit nur bedanken. The Common Linnets haben wiederum gezeigt, dass ein echt guter Song immer noch, oder eben gerade wieder das Zeug zum Höhenflug beim ESC hat. Der Titel hat einen Siegeszug durch ganz Europa angetreten und das völlig zu Recht. Bemerkt wurde er aber erst durch seinen Erfolg beim ESC 2014.

Ist der Druck besonders hoch, wenn man einerseits den Titel verteidigen könnte und es andererseits ein Heimspiel ist?

Es ist weniger Druck als eine ganz besondere Ehre. Genau dieser Umstand war für uns das ausschlaggebende Argument bei dem Event unbedingt dabei sein zu wollen. Viele Leute in unserer persönlichen Umgebung haben uns sprichwörtlich den Vogel gezeigt, als wir gesagt haben dass wir es tun würden. Was wollt ihr denn dort? Aber die haben das alles zu dem Zeitpunkt noch nicht verstanden. Auch bei denen wird es ankommen, dass das ein einmalig großartiger Umstand ist. Außerdem sind wir davon überzeugt, dass sich das Event generell etwas in Richtung Aufbruch und Neuerung bewegt – und beim Startschuss dazu dabei zu sein wäre natürlich optimal.

Glauben Sie, dass Sie eher bei der Jury oder beim Publikum punkten können?

Wir hoffen, dass wir sowohl bei der Jury, als auch beim Publikum optimal punkten können. Uns als Musikern ist es natürlich ein Anliegen, dass der tatsächlich beste Song in seiner besten Ausführung zum Zug kommt. Bei allem Verständnis für “das Drumherum” – am Ende geht es um die Geschichte und die Zukunft des ESC: um den wörtliche und ursprünglichen Sinn des Grand Prix Eurovision DE LA CHANSON!

Fehlen in Österreich weitere ähnliche Plattformen wie die ESC-Vorauswahl, um sich als junger Musiker einem breiten Publikum präsentieren zu können?

Angesichts der Größe unserer wunderschönen Heimat denken wir doch, dass wir recht gut ausgestattet sind. Obgleich ein regelmäßiger Vorausscheidungsevent mit der Klasse des heurigen ein klarer Gewinn für die Szene wäre. Österreich hat großartige Musiker, die erstklassige Leistungen erbringen. Es gibt sehr viel hochengagierte Menschen, die seit Jahren an dieser Erfolgsgeschichte arbeiten, ob das nun die Musiker selbst sind, oder Ambassadoren, die sich für unser Schaffen stark machen. Natürlich gibt es immer Raum für Verbesserungen, aber man bewegt sich in Österreich in einem hochprofessionellen und top motivierten Umfeld, das einem viele Möglichkeiten bietet.

Was erhoffen Sie sich, aus der Vorausscheidung mitnehmen zu können?

Eine Menge Erfahrung und Freundschaften. Wir haben bis jetzt nur wenige Dinge/Aktionen bereut. Solange man richtig zupackt, kommt immer etwas heraus dabei, auch wenn es manchmal nur eine ideelle Sache ist… Die bringt am Ende auch etwas. Unsere Devise dazu lautet voll, oder gar nicht. (APA)

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