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Ted - Trailer und Kritik zum Film

Zwei Freunde, unzertrennlich in ihrer Vorliebe für wilde Partys, reichlich Drogenkonsum und pubertäre Witze: Klingt diese Ausgangslage nach einer x-beliebigen Teenagerposse, garniert die Komödie "Ted" die Sache mit einem zum Leben erwachten Teddybär als Hauptprotagonisten. Alle Spielzeiten auf einen Blick

“Family Guy”-Erfinder Seth MacFarlanes erster Versuch auf der großen Leinwand – er zeichnet für Regie, Drehbuch und die Stimme des animierten, zotteligen Unruhestifters verantwortlich – bietet gewohnt politisch Inkorrektes, eine ordentliche Portion Fäkalhumor und gefällt sich als Verneigung vor der US-Popkultur der 80er Jahre. Ab Freitag im Kino.

Wobei alles recht harmlos und disneyesk beginnt: Der achtjährige John, Bostoner Einzelkind ohne Freunde, bekommt zu Weihnachten einen Teddybär geschenkt, der ein quietschiges “I Love You” von sich gibt. Verzückt ob des neuen Spielgefährten wünscht sich der Bub nichts sehnlicher, als dass das Stofftier lebendig wird. Das Resultat registrieren die Eltern am nächsten Tag mit blankem Entsetzen – verständlich angesichts des wandelnden Dreikäsehochs, der zum treuen Weggefährten ihres Sohnes werden soll. Denn nicht nur John wächst zum stattlichen, 35-jährigen Slacker (Mark Wahlberg) heran, auch Ted entwickelt seine Vorlieben weiter – eine beispiellose Medienkarriere als landesweites Wunder inklusive.

Buddy-Komödie mit Plüschfaktor: “Ted” als Bär für alle Fälle

Was folgt, dürfte Fans von MacFarlanes bisherigen Kreationen recht bekannt vorkommen: Weder vor religiösen noch sexuellen durchaus fragwürdigen Anspielungen schreckt der US-Amerikaner bei seinem ersten Spielfilm zurück und hält dabei die Gagdichte gewohnt hoch. John und Ted müssen sich schließlich – auch auf Drängen von Johns Freundin Lori (Mila Kunis) – dem Ernst des Lebens stellen. Leider gelingt das nur bedingt und Johns Beziehung scheint endgültig in die Brüche zu gehen, während sich Ted zu allem Überfluss mit einem verrückten Vater-Sohn-Gespann (inklusive eines herrlich schrägen Giovanni Ribisi) herumschlagen muss.

“Ted” steht und fällt aber mit der Beziehung der beiden Freunde: Egal, ob John und Ted bei einer Party ob der Gegenwart von “Flash Gordon”-Hauptdarsteller Sam Jones alle guten Abstinenzlervorsätze in den Wind schießen, sich in einer der abstrusesten Szenen des Films gegenseitig in einem Motelzimmer blutig schlagen oder in trauter Zweisamkeit angesichts eines nahenden Gewitters dem Donner gesanglich den Mittelfinger entgegenstrecken – diese Kombination aus rüdem Humor, Buddykomödie und plüschigem Hingucker hat durchaus eine Vielzahl an überzeugenden Momenten.

Zugegebenermaßen ist MacFarlanes Humor sicherlich nicht für jeden geeignet. Aber allein die liebevolle Umsetzung des rundlichen Teddybären, die wohl nicht zufällig einige Ähnlichkeit mit “Family Guy” Peter Griffin aufweist, oder die etlichen Referenzen an Johns, Teds und wohl auch MacFarlanes Jugendidole (neben Flash auch Star Wars oder Knight Rider) machen “Ted” zum kurzweiligen Vergnügen und das Zottelmonster zum Bär für alle (auch noch so abseitigen) Fälle. Dass Wahlberg und Kunis teils nur das Nötigste abzuliefern scheinen, bleibt dabei ebenso Randnotiz wie das Tränendrüsenende.

(APA)
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