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Tausende bei Feier für Opfer von Newtown

Mit Gebeten, Musik und Gesang haben am Mittwochabend in Connecticut erneut tausende Menschen der Opfer des Schulmassakers von Newton gedacht. Vier weitere Kinder wurden zu Grabe getragen. Abschied nahm man auch von einer 27-jährigen Lehrerin, die offenbar das Leben mehrerer Schüler rettete, bevor sie von dem Amokläufer in der Grundschule in Newton erschossen wurde.
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In der Western Connecticut State University in Danbury rund 20 Kilometer von Newtown entfernt versammelten sich schätzungsweise 4.000 Menschen zum Gedenken an die Opfer des Schulmassakers in der Sandy-Hook-Volksschule . Kinder erhielten kleine Mickey-Mäuse aus Stoff, Erwachsene Kerzen und Rosen.

Hunderte Menschen vor Kirche

Zuvor hatten rund 30 Polizisten auf Motorrädern einen langen Trauerzug von Fahrzeugen mit dem Sarg von Lehrerin Victoria Soto eskortiert. Hunderte Menschen säumten die Straßen und versammelten sich vor der Kirche in Stratford nahe Newton, in der Angehörige und Freunde in einem Trauergottesdienst Abschied von “Vicky” nahmen. Die junge Frau hatte nach Medienberichten sieben ihrer Schüler in einem Wandschrank versteckt, als der Amokläufer in einem anderen Klassenraum sein Feuer eröffnete. Er tötete dann sechs der Schüler und Soto, die versteckten Kinder überlebten.

Der Gouverneur von Connecticut, Dan Malloy, hat diesen Freitag zu einem Trauertag erklärt und zu einer Schweigeminute um 9.30 Uhr Ortszeit aufgerufen. Das ist ungefähr der Zeitpunkt, an dem der 20-jährige Adam Lanza das Feuer aus einem Sturmgewehr eröffnete und 26 Menschen tötete, bevor er sich selbst erschoss.

Obama will Waffengesetze verschärfen

20 der Opfer sind Kinder im Alter von sechs und sieben Jahren. Außerdem kamen fünf Lehrerinnen und eine Schulpsychologin ums Leben. Auch die Mutter des Todesschützen wurde erschossen in ihrem Wohnhaus aufgefunden.

Während die Beerdigungen und Trauerfeiern für die Opfer nicht abreißen, zeichnet sich in Washington eine Verschärfung der Waffengesetze ab. Präsident Obama setzte eine Arbeitsgruppe unter Leitung seines Vize Joe Biden ein, die schon im Jänner Maßnahmen gegen die Waffengewalt im Land vorschlagen soll. Obama will unter anderem ein Verbot von Sturmgewehren in privater Hand und lückenlose Überprüfungen von potenziellen Waffenkäufern.

 

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