Tafeln, Trinken, Genuss pur: 5 Wiener Museen sagen „guten Appetit!

Wien i(ss)t anders, in Wien isst man auf historischen Plätzen, in Wien stoßt man neben Maler Van Gogh und Maler – Kollegen auf feine Zeiten an!
Ein kulinarischer Museenrundgang in fünf Schritten von max von merlot.

Erster Schritt :
Im Kunsthistorischen Museum (KHM).

An zwei Tagen kann man hier Wunderbares zum Thema Genuss erleben. Sonntags gibt es in den historischen Räumlichkeiten von 11.00- 15.00 Uhr einen Kunstbrunch mit einer Spezialführung zu € 47.00 und jeweils am Donnerstag: „Kaltes und Warmes” im Dialog der Leckereien. Dieser Buffetabend findet im prachtvollen Kuppelsaal statt ( € 48.00 ). Zur Verdauung  laden Gänge, Wände und Kunstgegenstände bis 21.00 Uhr in aller Ruhe ein. Historisch flanieren und Genussmomente zelebrieren hat hier schon eine anziehende Magie!

Kunsthistorisches Museum
1010, Maria-Theresien-Platz 1, Tägl. 10.00-18.00, Do bis 21.00, Tel 01/526 13 61

Zweiter Schritt:
Museum für angewandte Kunst (MAK).

Nach dem großen „Anschau- und Hingehen – Test hat das Angebot nach zwei Jahren sehr stark nachgelassen, meint max von merlot. Dennoch liebt er diese Adresse besonders in der Früh so um 10.00 Uhr, wenn er meistens fast (noch) alleine hier sitzt und seine Blicke wie eine Panoramakamera von links nach rechts, immer im gleichen Tempo, herumschweifen. Unheimlich erholsam, fast eine Therapie…. „Echinger oder Knecht” stylten diesen Gesamteindruck, am Teller spielen sich Gerichte sehr wienerisch, klassisch und manchmal wieder überraschend. Zu den kulinarischen Höhepunkten dieser „Museums-Kantine” gehören mit Sicherheit die fein gekochten „Teller des Tages”  und Menüs. Die Weinauswahl macht Sinn, der Service ist zum Teil immer noch überfordert, speziell am Abend. Auch eine Spur von Überheblichkeit macht sich am Glasrand bemerkbar – Schade, so ist halt die Kunst, der anderen Elite.

Museum der Angewandten Kunst
1010, Stubenring 5, Tägl. 8.30-1.00Uhr, Tel 01/7140121

Dritter Schritt:
Albertina, das Museum  mit Vordach, sowie mit einem Do & Co im Haus.

Hier geht es schon nobler zu: Lukullisches aus dem Do &  Co Kochkonzern. Touristen stürmen geradezu wie wild die Mittagstische, werden aber nicht so unverfroren abgezockt wie in vielen anderen Adressen rund um der Oper. Die Qualität stimmt, das Rundum spricht an. Toptipp: Dessertkarte, die mit den übersüßten Demel-Mehlsspeisen bestückt ist,  verwöhnt damit fast alle Leckermäuler der süßen Art.
Herausstechend der Caesar´s Salat, der sich so lustig wie gekonnt in seiner Schüssel zu € 14.00 präsentiert.

Museum Albertina
1010, Albertinaplatz 1, Tägl. 9.00-24.00, Tel 01/5329669

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Vierter Schritt:
Museumsquartier (MQ).

Die „Halle” lebt mit ihrem „hippen” Faktor und farbenfrohen Stammgästen. Der Speiseplan serviert jedem etwas, in überbraver Qualität, speziell ist es die Frühstückskarte – welche allzeit Gäste anlockt. Auch die klein Gustohappen sind von ordentlicher Herkunft wie Dip – Variationen oder das Hausgericht „Hallenburger” und Co. Pulsiert seit 7 Jahren immer noch im gleich Klang der Wiener-Szene. Gut so, meint max von merlot, denn  Bernd Schlacher „Motto” weiß, was er tut!

Museumsquartier
1070, MQ 1, Tägl. 10.00-2.00 Uhr, Tel  01/5237001

Fünfte Schrittfolge:
Lichtenstein Museum

Seit längerer Zeit wird die Brasserie auch von Nachbarn, Weggehern und Künstlern ebenso wie von den Museumsbesuchern bestens angenommen. Sonne wenn sie scheint hier in ihrer vollen Wärme, windgeschützt bis spät in den Herbst hinein – toller Platz. Verwöhnt wird man mit dem besten Stück vom Rindvieh (Tafelspitz) mit einem goldbraunen „Bröselteppich”,  der von Mailand nach Wien kam und siegte, sowie deftigen Krautspatzen.

Liechtenstein Museum
1090, Fürstengasse 1, Fr.-Di. 9.00-24.00, Tel 01/ 3192396-11

Autor & Bilder: max von merlot


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