Süß-Sauer für die Ländle-Klubs

Süßes oder Saures? Das Halloween-Motto galt auch für die Ländle-Klubs in der Eishockey-Nationalliga. Lustenau und Feldkirch waren zweimal erfolgreich. Nichts wurde es für Bregenzerwald mit dem Sturm an die Spitze.

Süß schmeckte den Feldkirchern das Wochenende. Mit einem souveränen 3:1-Erfolg in Linz und vor allem mit dem 3:2 gegen die favorisierten Bulldogs Dornbirn arbeitete sich das Team von Conny Dorn in der Tabelle wieder unter die Top Vier. “Pauschallob an das Team, vor allem gegen Dornbirn haben wir eine reife Leistung abgeliefert”, meinte Trainer Conny Dorn.

Ein süßes Ende fanden die Partien für den EHC Lustenau. In Wien gerieten Sigi Haberl und Co. trotz einer schnellen 2:0-Führung arg in Bedrängnis und mussten ein knappes 3:2 über die Runden retten. Gegen den EHC Bregenzerwald drehte man in der Rheinhalle einen 0:1-Rückstand in ein 3:2 um – wer sich in der Krise stark zeigt, hat sich die Tabellenführung aber verdient.

Sauer verliefen die Halloween-Tage für den EHC Bregenzerwald. Nicht, dass die Schützlinge von Hans Hansson enttäuscht hätten. Aber zweimal zog man mit 2:3 den Kürzeren: “Wir sind noch nicht so weit, um an der Spitze mitreden zu können”, meinte der Coach. Gegen Zell liefen die Wälder einem 0:2-Rückstand nach und verloren durch einen Dano-Treffer erst im Finish. Bei Leader Lustenau sah man ein engagiertes Startdrittel mit einer 1:0-Führung. Dann aber war man erst nach dem Anschlusstreffer zum 2:3 wieder vorhanden.

Süß-sauer gestaltete sich die Doppelrunde für Dornbirn. Mit einem starken Ende gaben Ryan Foster und Kollegen Zeltweg mit 5:2 das Nachsehen. In Feldkirch verschliefen die Bulldogs den ersten Abschnitt (0:3), das war spielentscheidend.

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