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Supermarkträuber drohte mit „Bombe“

Nicht nur mit einer Faustfeuerwaffe, sondern auch mit einer „Bombe“ drohte ein Räuber bei einem Überfall auf den Spar-Markt in Preßbaum (Bezirk Wien-Umgebung).

Die „Höllenmaschine“ stellte sich im Nachhinein zwar als nichtexplosionsfähige Attrappe heraus, der Unbekannte erbeutete aber dennoch die Tageslosung in Höhe von rund 13.000 Euro, die ihm der Filialleiter aushändigen musste.

Der Vorfall hatte sich laut Sicherheitsdirektion gegen 20.15 Uhr abgespielt. Der Filialleiter wollte gerade das Geschäft durch einen Nebenausgang zum Parkplatz hinaus verlassen, als er sich im finsteren Vorraum mit dem Täter konfrontiert sah, der mit gezogener Faustfeuerwaffe vor ihm stand. Der Räuber schrie „Nicht das Licht einschalten und her mit dem Geld!“.

In seiner linken Hand hielt der Mann einen rund 20 Zentimeter langen, zylinderförmigen Gegenstand mit einem Blinklicht, den er zum Entsetzen des Filialleiters als „Bombe mit einem Bewegungsauslöser“ bezeichnete. Der Täter stellte das „Ding“ dann vorsichtig vor den Spar-Angestellten auf den Boden und verschwand kurz darauf ebenso vorsichtig.

Der Spar-Filialleiter traute sich zunächst einige Zeit nicht, sich zu bewegen. Schließlich entschied er sich doch, vor der „Bombe“ zu flüchten, lief zum Parkplatz und verständigte von dort die Gendarmerie. Die Beamten forderten in der Folge den Entschärfungsdienst an, der nach mehreren Untersuchungen gegen 23.30 Uhr Entwarnung gab.

Die zylinderförmige Bombeattrappe war den Experten zufolge mit außergewöhnlichem Aufwand samt diverser Kabel und Batterien zusammengebaut worden. Es fehlte ihr allerdings glücklicherweise Entscheidendes: der Sprengstoff.

Die Fahndung nach dem Räuber blieb erfolglos. Der Mann dürfte ca. 1,75 Meter groß sein, er ist vermutlich Inländer und sprach Hochdeutsch. Sehr viel mehr konnte der Filialleiter zur Person nicht sagen.

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