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Suizidprävention bei Jugendlichen: Oberhauser will Vorsorge vorantreiben

Oberhauser setzt sich für Suizid-Prävention ein
Oberhauser setzt sich für Suizid-Prävention ein ©APA
Selbstmord ist die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Anlässlich des Welttages der Suizidprävention am 10. September unterstrich Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ), dass die Selbstmordvorsorge bei Kindern und Jugendlichen vorangetrieben werden muss. Zunehmende Bedeutung hat dabei das Internet.
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“Das Medium Internet ist für Kinder und Jugendliche oftmals die erste Anlaufstelle bei derartigen Gedanken”, erklärte Oberhauser. Dementsprechend wichtig sind auch Beratungsangebote im Netz. So bietet etwa das Kriseninterventionszentrum Wien eine E-Mail-Beratung an, die eine niederschwellige Kontaktmöglichkeit für Betroffene ist. Eine weitere Maßnahme ist die Optimierung von präventiven Webpages hinsichtlich der Reihung bei Internet-Suchmaschinen.

1.251 Menschen verübten 2015 Suizid

In Österreich haben sich im Jahr 2015 laut Statistik Austria insgesamt 1.251 Personen selbst getötet. Wie wichtig die Aufklärung bei der Prävention ist, unterstreichen auch Experten.”Suizidalität ist kein statischer Zustand, sondern entwickelt sich oft über längere Zeit”, sagte Christa Rados, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychosomatik (ÖGPP). Die Betroffenen pendeln dabei zwischen Am-Leben-Bleiben-Wollen und einem extremen Todeswunsch. Wird der Prozess rechtzeitig erkannt, sind die Behandlungschancen sehr gut.

Hilfe für betroffene junge Menschen, Freunde, Familie und Angehörige gibt es etwa unter diesem Link.

Wie man Suizidgefahr erkennen kann, erfahren Sie hier.

(apa/red)

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